Erneute Angriffe auf die Region Charkiw: Tote und Verletzte in der Zivilbevölkerung.
Lage in der Oblast Charkiw
Nach Angaben von Novyny.live: Die russischen Streitkräfte haben erneut die Region Charkiw unter Beschuss genommen. Dabei gab es leider Tote und Verletzte unter der Zivilbevölkerung. Die anhaltenden Angriffe an der Front gefährden das Leben der Anwohner massiv.
Ein 75-jähriger Mann kam im Dorf Schewtschenkowe Persche durch einen Angriff mit einer FPV-Drohne ums Leben. In Podlyman wurden drei Menschen verletzt: zwei Frauen im Alter von 51 und 67 Jahren sowie ein 59-jähriger Mann. In Schewtschenkowe erlitt ein 73-jähriger Mann Verletzungen, in Pissotschyn eine 25-jährige Frau. Zudem wurden in Bohoduchiw zwei Männer im Alter von 19 und 49 Jahren verwundet. In Klynowo-Nowoseliwka trat ein Radfahrer auf einen Sprengkörper und wurde dabei verletzt.
Im Stadtgebiet von Charkiw trafen FPV-Drohnen am 21. und 22. Juni Wohnhäuser im Rajon Schewtschenkiwskyj, doch blieben hier glücklicherweise Menschen unversehrt. Weitere Angriffe wurden in folgenden Orten verzeichnet:
- Solotschiw
- Zapiwka
- Nowoseliwka
- Prokopenkowe
- Sawadske
- Welykyj Burluk
- Slatyne
- Podwirky
- Dergatschi
- Zyrkuny
- Bereshne
- Ukrajinske
- Staryj Saltiw
Die russischen Truppen setzten 10 gelenkte Fliegerbomben, 13 Drohnen vom Typ 'Molnija', 18 FPV-Drohnen und 36 weitere unbemannte Luftfahrzeuge ein. Innerhalb der letzten 24 Stunden passierten 61 Menschen die Transit-Evakuierungsstation in Losowa, wodurch sich die Gesamtzahl der Evakuierten auf 41.483 Personen erhöht.
Angespannte Lage an der Front
Im Süden der Region Sloboda versuchten die russischen Streitkräfte 13 Mal, die Verteidigungslinien zu durchbrechen. Gleichzeitig führten die Besatzer bei Kupjansk acht Angriffe durch. Die Situation bleibt kritisch, und die lokale Bevölkerung leidet weiterhin unter den Kriegsfolgen.
Diese erneute Welle der Gewalt in der Oblast Charkiw verdeutlicht die anhaltende Dauer und Intensität des Konflikts in der Region. Die zunehmenden Angriffe auf zivile Infrastruktur und der Beschuss zeigen, dass es bei den Friedensverhandlungen keine Fortschritte gibt und die humanitäre Krise anhält. Die Bewohner sind ständiger Gefahr ausgesetzt, was sie zu drastischen Maßnahmen wie Evakuierungen zwingt, um ihr Leben zu retten.
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