Kharkiw: Bürgermeister Terechow fordert Finanzhilfen für Gehälter und Unternehmen.
Dringende Aufgaben für Lokal- und Zentralregierung
Nach Angaben von Novyny.live: Beim 'Forum der Gemeindevorsteher des ungebrochenen Charkiwer Gebiets' legte der Bürgermeister von Charkiw, Ihor Terechow, die dringendsten Prioritäten für die lokale und staatliche Ebene dar. Im Mittelpunkt der Diskussion standen die Sicherung der Finanzierung, die Unterstützung der Wirtschaft sowie die Integration von Binnenvertriebenen.
Terechow, der auch den Vorsitz der Vereinigung frontnaher Städte und Gemeinden innehat, forderte staatliche Zuschüsse zur Bezahlung der Gehälter im öffentlichen Dienst.
„Wir brauchen heute eine Entscheidung für eine zweckgebundene Subvention zur Erhöhung der Löhne“ – Ihor Terechow.Dieser Schritt wäre aus Sicht des Bürgermeisters eine entscheidende Unterstützung für die Beschäftigten im öffentlichen Sektor angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Lage.
Hilfen für Kleinunternehmen und Aufnahme von Vertriebenen
Er wies zudem darauf hin, dass es der Vereinigung frontnaher Städte gelungen sei, eine Erhöhung der Steuerlast für Kleinunternehmen in diesem Haushaltsjahr zu verschieben.
„Dank des Kleinunternehmertums gibt es heute in den frontnahen Gebieten überhaupt noch Leben“ – Ihor Terechow.Er betonte, dass in Charkiw bereits alle lokalen Steuern und Abgaben für Kleinunternehmen gestrichen wurden, um die Betriebe in dieser schweren Zeit zu entlasten.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Integration der Binnenvertriebenen. Terechow unterstrich, dass diese „Wohnraum, Arbeit und soziale Unterstützung“ benötigten. „Das ist heute eine strategische Aufgabe“, fügte er hinzu. Der Bürgermeister rief zu gemeinsamen Anstrengungen auf: „Das ist unsere gemeinsame Aufgabe mit Ihnen.“ Die Situation stellt die Region vor immense logistische und soziale Herausforderungen.
Das Forum hat somit zentrale Handlungsfelder für die lokale und nationale Politik definiert, die auf die Stützung der Wirtschaft, den Schutz kleiner Betriebe und die Integration Vertriebener in Kriegs- und Krisenzeiten abzielen. Diese Initiativen könnten maßgeblich zur Stabilisierung der sozioökonomischen Situation in der Region beitragen, besonders da Kleinunternehmen in frontnahen Gebieten oft das Rückgrat des Überlebens der Gemeinden sind. Eine staatliche Unterstützung dieser Vorschläge ist entscheidend, um die nötigen Ressourcen für die Umsetzung der Pläne bereitzustellen.
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