Ausländische Freiwillige in der Ukraine: Was wirklich mit den Internationalen Legionen passiert.

Ausländische Freiwillige in der Ukraine: Was wirklich mit den Internationalen Legionen passiert
Ausländische Freiwillige in der Ukraine: Was wirklich mit den Internationalen Legionen passiert

Die Legionen werden in die Streitkräfte eingegliedert

Nach Angaben von TSN.ua: Entgegen anderslautender Gerüchte werden die Internationalen Legionen der Ukraine nicht aufgelöst. Stattdessen werden sie in ukrainische Sturmeinheiten integriert. Dieser Schritt eröffnet den ausländischen Freiwilligen, die sich der Landesverteidigung angeschlossen haben, neue Karrierewege und Unterstützungsmöglichkeiten. Die Legionen wurden im Februar 2022 gegründet. Das Generalstab der Streitkräfte der Ukraine (ZSU) hatte ursprünglich mit bis zu 20.000 ausländischen Kämpfern gerechnet, tatsächlich schlossen sich jedoch nur einige Tausend an.

Vertragsbedingungen und Weiterbildung

Viele der internationalen Soldaten haben Dreijahresverträge mit den ukrainischen Streitkräften unterzeichnet. Diese Verträge sehen jedoch eine Kündigungsmöglichkeit nach sechs Monaten Dienstzeit vor. Ende 2025 kursierten Meldungen über eine mögliche Auflösung der Legionen innerhalb der Landstreitkräfte. Der Kommandeur der Zweiten Internationalen Legion, Oleksandr Jakymowytsch, widersprach dem jedoch und betonte:

„Die Internationale Legion im Nachrichtendienst (GUR) arbeitet weiter.“

Die Kampfaufträge der Legionäre bleiben laut Angaben der Landstreitkräfte unverändert. Den Freiwilligen wird zudem die Möglichkeit geboten, sich umschulen zu lassen, beispielsweise zu:

  • Drohnenoperateuren
  • Artilleristen
  • Aufklärern
  • Logistikexperten

Experten bezeichnen Behauptungen über eine Auflösung der Verbände daher als irreführend. Die Internationalen Legionen spielen entgegen der Gerüchte weiterhin eine wichtige Rolle für die ukrainische Verteidigung. Ihre Integration unterstreicht den Wert der internationalen Unterstützung in diesem Krieg. Dieser Schritt zeigt das Bestreben der ukrainischen Führung, Ressourcen optimal einzusetzen und die Zusammenarbeit zwischen einheimischen und ausländischen Soldaten zu stärken. Das Fortbestehen der Einheiten ist auch ein Zeichen anhaltender globaler Solidarität.


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