Neue Regeln für die russische Artillerie: Wie sich die Frontlage verändert.

Neue Regeln für die russische Artillerie: Wie sich die Frontlage verändert
Neue Regeln für die russische Artillerie: Wie sich die Frontlage verändert

Weniger Granaten: Russlands Artillerie unter Druck

Nach Angaben von UATV: Die ukrainischen Streitkräfte beobachten einen deutlichen Rückgang des Artillerieeinsatzes durch die russische Armee. Grund dafür sind gezielte Angriffe auf Nachschubwege und Munitionslager der Russen. Diese Erfolge haben die russische Führung dazu gezwungen, den Verbrauch von Artilleriegeschossen einzuschränken. Wie Wladyslaw Woloschin, der Sprecher der südlichen Verteidigungskräfte, bestätigt:

„Die Führung hat Grenzen für den Einsatz von Artilleriemunition festgelegt.“
Dieser Schritt zeigt, wie empfindlich die russische Logistikkette auf Störungen reagiert.

Anpassung der russischen Taktik

Parallel dazu verringern die russischen Streitkräfte den Einsatz von Waffensystemen, die sich in Frontnähe befinden. Dies deutet auf eine taktische Neuausrichtung hin.

„Die Russen reduzieren den Einsatz von Waffentypen, die näher an der Frontlinie stationiert sind“
, erläuterte Wladyslaw Woloschin. Diese Veränderungen sind eine direkte Reaktion auf die neuen Versorgungsengpässe.

Ein weiterer wichtiger Punkt: Die russische Militärführung hat den Transport von Militärgütern über den Landkorridor auf die Krim untersagt. Diese Entscheidung könnte die logistischen Fähigkeiten der Armee weiter schwächen. Als Ausgleich für die fehlende Artillerieunterstützung setzen die russischen Truppen vermehrt auf Luftangriffe. Diese Anpassung zeigt, wie Moskau versucht, seine Kampfkraft unter den erschwerten Bedingungen aufrechtzuerhalten.

Die neuen Beschränkungen und taktischen Änderungen haben potenziell weitreichende Folgen für die aktuelle Lage an der Front. Die geringere Artillerieintensität und die verstärkte Nutzung der Luftwaffe sind klare Anzeichen für einen Anpassungsprozess der russischen Armee. Das Transportverbot über die Krim unterstreicht zudem die wachsenden logistischen Probleme, die die Fähigkeit Russlands, seine Operationen in der Region zu versorgen, erheblich beeinträchtigen könnten.


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