Ölpreis schießt auf 90 Dollar zu – Iran blockiert strategische Straße von Hormus.

Ölpreis schießt auf 90 Dollar zu – Iran blockiert strategische Straße von Hormus
Ölpreis schießt auf 90 Dollar zu – Iran blockiert strategische Straße von Hormus

Kritische Lage am Nadelöhr des Welthandels

Nach Angaben von UATV: Die strategisch unverzichtbare Straße von Hormus ist zum Schauplatz einer gefährlichen Eskalation geworden. Nach Angriffen auf Schiffe hat der Iran die Passage blockiert, was die weltweite Energieversorgung unmittelbar bedroht. Da etwa ein Fünftel des globalen Ölbedarfs durch diese Meerenge transportiert wird, sind die Auswirkungen auf die Märkte verheerend. Der Schiffsverkehr ist bereits um 90 Prozent eingebrochen, was zu einem sofortigen Preisschock führte.

Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent ist um mehr als sieben Prozent gestiegen und hat die Marke von 90 US-Dollar erreicht. Dieser sprunghafte Anstieg spiegelt die massive Verunsicherung der Anleger über die Stabilität der Öllieferungen wider. Die militärischen Auseinandersetzungen in den ersten zehn Tagen der Operation führten zur Zerstörung von über 5.000 Zielen; 50 iranische Marineobjekte wurden beschädigt oder vernichtet.

Der Westen reagiert mit Militärmacht

Um die Schifffahrtsrouten wieder zu sichern, bereiten westliche Staaten unter Führung der USA und Frankreichs Gegenmaßnahmen vor. US-Präsident Donald Trump machte seine Entschlossenheit deutlich und erklärte:

„Ich werde nicht zulassen, dass ein Terrorregime die Welt in Geiselhaft nimmt.“ – Donald Trump

Diese Aussage unterstreicht den entschlossenen Kurs Washingtons.

Die französische Marine, die sich an der Sicherungsmission beteiligen soll, wird beträchtliche Kräfte entsenden. Dazu zählen:

  • 8 Fregatten
  • 2 universelle Landungsschiffe / Hubschrauberträger
  • der Flugzeugträger 'Charles de Gaulle'

Dieses militärische Aufgebot könnte eine Schlüsselrolle bei der Wiedereröffnung der Wasserstraße spielen.

Aus Teheran kommen hingegen andere Töne. Der iranische Vertreter Abbas Araghchi wies jede Schuld von sich und betonte: „Es ist nicht unsere Schuld, dass die Straße blockiert ist.“ Solche Äußerungen zeigen, dass die Spannungen zwischen dem Iran und dem Westen weiter hoch sind und sich der Konflikt leicht weiter zuspitzen könnte.

Ein westlicher Militärsprecher gab an, man liege mit den Operationen „vor dem geplanten Zeitplan“. Dies deutet auf ein sehr aktives Vorgehen der beteiligten Staaten hin. Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklungen am Hormus mit größter Sorge, da sie sowohl die globale Wirtschaft als auch die Sicherheit erheblich beeinflussen können.

Die Krise führt eindrücklich vor Augen, wie abhängig die Welt von dieser wenige Kilometer breiten Passage ist. Jede Störung trifft den Ölmarkt unmittelbar ins Mark. Angesichts steigender Preise und militärischer Manöver sind weitere Schritte der westlichen Allianz zu erwarten, die die Lage noch anspannender machen könnten. Die Welt schaut gebannt auf diese entscheidende Wasserstraße.


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