Iran öffnet die Straße von Hormus – aber mit einem Bann für „feindliche“ Schiffe.
Die Straße von Hormus: Teheran lockert die Blockade
Nach Angaben von TSN.ua: Die iranische Regierung hat die Durchfahrt durch die Straße von Hormus wieder freigegeben, knüpft diese jedoch an strikte Auflagen. Ali Musawi, der Vertreter Teherans bei der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation, stellte klar, dass die Passage nur nach vorheriger „Abstimmung über Sicherheitsmaßnahmen“ mit dem Iran gestattet sei. Die Entscheidung fällt in eine Zeit wachsender Spannungen in der Region.
Verschärfte Lage am Persischen Golf
Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump dem Iran ein 48-Stunden-Ultimatum gesetzt, um die Meerenge wieder zu öffnen. Parallel dazu griffen die USA eine unterirdische Anlage an der Küste der Straße von Hormus an. Als Reaktion drohte Teheran mit Angriffen auf die amerikanische Energieinfrastruktur in der Region. Ein iranischer Vertreter erklärte dazu:
„Sollte ihr Brennstoff- und Energiekomplex getroffen werden, werden wir die Energie-, Informations- und Technologieinfrastruktur sowie die Entsalzungsanlagen der USA in der Region angreifen.“
Die Straße von Hormus gilt als Nadelöhr des globalen Ölhandels – ein erheblicher Teil der weltweiten Ölreserven wird durch diese Wasserstraße transportiert. Die anhaltenden Konflikte zwischen Iran und den USA um die Sicherheit der Schifffahrt könnten weitreichende Folgen für die Weltwirtschaft und die Stabilität im Nahen Osten haben. Wie beide Seiten auf die aktuellen Herausforderungen reagieren, wird den weiteren Verlauf in dieser strategisch lebenswichtigen Region maßgeblich beeinflussen.
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