Spanien wird von Protestaktionen gegen den Tourismus erfasst: Ausländer verstecken sich in Hotels.
Proteste gegen den Tourismus in Spanien: Was fordern die Bewohner und wie reagiert die Regierung
Tausende von Bewohnern Spaniens sind in verschiedenen Städten, darunter die Kanarischen Inseln, Barcelona, Valencia und Madrid, auf die Straße gegangen, um ihre Unzufriedenheit mit der Entwicklung der Tourismusbranche auszudrücken. Die Menschen sind über steigende Wohnpreise, den Mangel an Mietwohnungen, die Umweltverschmutzung und Probleme in der städtischen Infrastruktur verärgert.
Auf den Kanarischen Inseln fordern die Demonstranten: 'Die Kanaren werden nicht verkauft', 'Die Kanaren haben eine Grenze', 'Wo ist das Geld aus dem Tourismus?'.
Die Teilnehmer der Proteste behaupten, dass sie konkrete Maßnahmen von der Regierung erwarten, nicht leere Versprechen. Im vergangenen Jahr fanden bereits ähnliche Veranstaltungen statt, aber die Regierung hat bis jetzt nicht auf die Forderungen der Einheimischen reagiert.
Laut offiziellen Statistiken besuchten im vergangenen Jahr allein die Kanarischen Inseln fast 10 Millionen Touristen, obwohl die Bevölkerung der Region nur 2,2 Millionen Menschen beträgt. Experten warnen, dass ähnliche Proteste auch in anderen europäischen Ländern ausbrechen könnten.
Zur Erinnerung: Aufgrund eines massiven Ausfalls bei Mobilfunkanbietern in Spanien waren Millionen von Nutzern von der Möglichkeit, zu telefonieren oder mobilem Internet zu nutzen, ausgeschlossen.
Lesen Sie auch
- Ehemaliger Direktor des Mariupol Museums wegen Diebstahls von Gemälden von Aivazovsky und Kuindzhi im Wert von 26 Millionen Dollar angeklagt
- Polnischer PEN-Club bezieht Stellung gegen anti-ukrainische Stimmungsmache
- Am 17. Juni wird in Teilen von Odessa der Strom abgestellt – Straßenbahnen fahren umgeleitet
- Neue Zuschläge für Kampfeinsätze: Ab Juni gibt es mehr Geld für Soldaten
- 1.290 Griwna extra: Welche Rentner 2026 mit einer Zulage rechnen können
- Fahndungsrecht der Wehrersatzbehörde: Wird die Fahndung nach Zahlung des Bußgelds aufgehoben?

