Bis zu 18.000 Griwna für Landwirte: Neues Hilfsprogramm in der Region Saporischschja gestartet.

Bis zu 18.000 Griwna für Landwirte: Neues Hilfsprogramm in der Region Saporischschja gestartet
Bis zu 18.000 Griwna für Landwirte: Neues Hilfsprogramm in der Region Saporischschja gestartet

Start eines Förderprogramms für die Landwirtschaft in Saporischschja

Nach Angaben von Novyny.live: Ab Juli 2026 können Bewohner ausgewählter Orte in der Region Saporischschja finanzielle Unterstützung für landwirtschaftliche Zwecke beantragen. Die Hilfszahlung beläuft sich auf maximal 18.000 Griwna pro Haushalt. Dieses Angebot wird von der Nichtregierungsorganisation 'Südliche Entwicklungsstrategie' in Kooperation mit dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen umgesetzt.

Die Förderung richtet sich an besonders schutzbedürftige Personengruppen. Antragsberechtigt sind unter anderem:

  • Menschen mit Behinderungen,
  • Alleinerziehende,
  • einkommensschwache Familien,
  • Personen, die infolge des Krieges ihre Arbeit verloren haben,
  • ältere Mitbürger,
  • Familien mit vielen Kindern,
  • Binnenvertriebene.

Ein wichtiger Punkt: Die Gelder sind zweckgebunden und dürfen ausschließlich für die Entwicklung der Landwirtschaft verwendet werden. Dies soll besonders verwundbaren Bevölkerungsgruppen in der aktuellen Krisenzeit helfen.

In diesen Orten wird die Hilfe ausgezahlt

Das Programm ist auf elf Gemeinden der Region Saporischschja beschränkt. Konkret profitieren können Einwohner folgender Siedlungen:

  • Wilnoandrijiwka,
  • Heorhijiwskyj,
  • Krynytschne,
  • Wassyliwskyj,
  • Serhijiwka,
  • Nahirne,
  • Wilnokurjaniwka,
  • Sokoliwka,
  • Andrijiwka,
  • Luzerna,
  • Saporischschja.

Durch diese gezielte Unterstützung soll die lokale Agrarwirtschaft gestärkt und die wirtschaftliche Lage in der Region verbessert werden. Gerade die am stärksten gefährdeten Gruppen erhalten so eine Chance auf Stabilisierung.

Die Einführung dieses Hilfsprogramms ist ein wichtiger Schritt zur Unterstützung der Landwirtschaft und zur Verbesserung der Lebensbedingungen in der Krise. Da es die verwundbarsten Teile der Bevölkerung erreicht, kann es deren finanzielle Last deutlich verringern und zur Stabilität einer Region beitragen, die weiterhin mit großen wirtschaftlichen Herausforderungen kämpft. Gleichzeitig könnte dies lokale Agrarinitiativen ankurbeln und so die gesamte Wirtschaft der Region Saporischschja positiv beeinflussen.


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