Russland verspricht, nicht auf die NATO zu gehen: Warum neue Garantien Zweifel hervorrufen.

Russland verspricht, nicht auf die NATO zu gehen: Warum neue Garantien Zweifel hervorrufen
Russland verspricht, nicht auf die NATO zu gehen: Warum neue Garantien Zweifel hervorrufen

Nach Angaben von ТСН: Am 22. Dezember erklärte Sergej Rjabkow, stellvertretender Außenminister der Russischen Föderation, dass Russland bereit sei, rechtlich zu garantieren, dass es nicht auf die Länder der Europäischen Union und der NATO im Rahmen einer zukünftigen Resolution zur Beendigung des Krieges gegen die Ukraine angreifen würde.

Analyse der Kreml-Aussagen

Die Analysten des Institute for the Study of War (ISW) haben diese Versprechen genau untersucht. Experten weisen auf frühere Erfahrungen Russlands hin, die Zweifel an der Ernsthaftigkeit solcher Erklärungen aufwerfen. Zum Beispiel garantierte das Budapester Memorandum von 1994, dass Russland die territoriale Integrität der Ukraine respektieren würde, als Zahlung für den Verzicht Kiews auf Atomwaffen, jedoch wurden diese Garantien erheblich verletzt.

Änderungen im Gesetz

Auch Präsident Wladimir Putin hat mehrfach seine Bereitschaft gezeigt, das russische Gesetz zu seinen Gunsten zu ändern. Das auffälligste Beispiel dafür sind die Änderungen der Verfassung der Russischen Föderation im Jahr 2020, die es ihm ermöglichten, ohne Beschränkungen an der Macht zu bleiben.

Formale Charakter der Versprechen

Analysten glauben, dass das Verhalten des Kremls - die Verletzung internationaler Vereinbarungen und die Manipulation mit dem eigenen Gesetz - auf die formale Natur der neuen Versprechen aus Moskau hinweist. Dies unterstreicht die Notwendigkeit von realen und zuverlässigen Sicherheitsgarantien für die Ukraine, die neue Versuche russischer Aggression in der Zukunft verhindern können.

In diesem Zusammenhang sollten die Aussagen der russischen Seite eher als Instrument des politischen Drucks im Kontext möglicher Verhandlungen betrachtet werden als als Bestätigung der Bereitschaft, internationales Recht einzuhalten.

Erinnert sei daran, dass der Pressesprecher des Präsidenten Russlands, Dmitri Peskow, zuvor Informationen des amerikanischen Geheimdienstes über die Absichten des Präsidenten des Aggressorlandes, Wladimir Putin, kommentiert hatte, die ehemaligen Sowjetgebiete unter die Kontrolle Moskaus zurückzubringen.

Diese Ereignisse unterstreichen die Bedeutung der aktuellen geopolitischen Situation. Die Versprechungen des Kremls könnten sich nur als Versuch herausstellen, Zeit in internationalen Verhandlungen zu gewinnen, weshalb klar ist, dass die Ukraine reale Sicherheitsgarantien benötigt, angesichts der Ungewissheit in den Aktivitäten der russischen Regierung und ihrer Beziehungen zur internationalen Gemeinschaft.


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