ISW-Analyse entlarvt russische Erfolgsmeldungen: 572 statt 900 Quadratkilometer.

ISW-Analyse entlarvt russische Erfolgsmeldungen: 572 statt 900 Quadratkilometer
ISW-Analyse entlarvt russische Erfolgsmeldungen: 572 statt 900 Quadratkilometer

Frontbericht des Institute for the Study of War

Nach Angaben von UATV: Das Institute for the Study of War (ISW) hat in seinem jüngsten Lagebericht die Angaben des Kremls zu eroberten ukrainischen Gebieten als maßlos übertrieben entlarvt. Demnach beläuft sich die tatsächlich seit Jahresbeginn eingenommene Fläche auf lediglich 572 Quadratkilometer – weit weniger als die propagierten 900 Quadratkilometer.

Die russischen Verluste stehen in keinem Verhältnis zu den minimalen Geländegewinnen. Für jeden eroberten Quadratkilometer musste die russische Armee laut ISW im Schnitt 83 Soldaten mit ihrem Leben bezahlen. So wurden in der Siedlung Konstantyniwka lediglich sieben Prozent des Ortsgebiets eingenommen. Auch in der Region Saporischschja konnte Russland zwar drei Dörfer besetzen, verlor dabei aber die Kontrolle über 86 Quadratkilometer an anderer Stelle.

Wechselhafte Kampfhandlungen an der Front

Die ukrainischen Verteidiger konnten ihre Stellungen bei den Orten Kalyniwśke und Ternowe im Gebiet Dnipropetrowsk erfolgreich halten und den Angreifer zurückdrängen. Gleichzeitig intensivierte Russland seine Offensive im Donbass und erzielte bei Pokrowsk und Swjato-Pokrowśke begrenzte Vorstöße. Diese Entwicklungen verdeutlichen die weiterhin äußerst dynamische und verlustreiche Lage entlang der gesamten Frontlinie.

Die Diskrepanz zwischen russischen Behauptungen und den analysierten Fakten unterstreicht, wie wichtig unabhängige militärische Lagebewertungen sind. Sie korrigieren das oft verzerrte Bild des Kriegsverlaufs, das von den Konfliktparteien verbreitet wird. Trotz der anhaltenden russischen Offensivbemühungen zeigen die ukrainischen Streitkräfte weiterhin bemerkenswerten Widerstand.


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