Italien ruft nach Zyklon "Harry" den Notstand aus – Schäden auf Sizilien bei über 1,5 Milliarden Euro.
Notstand nach Verwüstung durch Zyklon "Harry"
Nach Angaben von TSN.ua: Die italienische Regierung hat aufgrund des verheerenden Zyklons "Harry" den Notstand ausgerufen. Besonders betroffen sind die Regionen Sizilien, Kalabrien und Sardinien. Allein auf Sizilien belaufen sich die Schäden vorläufig auf mehr als 1,5 Milliarden Euro. Der Zivilschutzminister Nello Musumeci kündigte erste Soforthilfen in Höhe von 100 Millionen Euro für die betroffenen Gebiete an.
Verheerende Folgen in den betroffenen Regionen
Der Zyklon fegte mit meterhohen Wellen von bis zu neun Metern über Kalabrien, Sizilien und Sardinien hinweg. In Niscemi löste sich ein vier Kilometer langer Erdrutsch, der zur Evakuierung von rund 1.500 Menschen führte. Die tatsächlichen Schäden auf Sizilien könnten damit doppelt so hoch ausfallen wie ursprünglich geschätzte 740 Millionen Euro.
- Der Notstand gilt zunächst für zwölf Monate und kann bei Bedarf um ein weiteres Jahr verlängert werden.
- Renato Schifani kommentierte die Lage mit den Worten: "Es war ein außergewöhnlicher Vorfall, der einen der wichtigsten Tourismus- und Hotelbezirke Siziliens buchstäblich in die Knie gezwungen hat."
- Massimiliano Conti ergänzte: "Die Situation ist bedrohlich, da sich die Erde weiter bewegt und anhaltende Regenfälle die Rettungs- und Bergungsarbeiten erschweren."
Die Ausrufung des Notstands unterstreicht die Schwere der Katastrophe. Solche Extremwetterereignisse nehmen im Zuge des Klimawandels an Häufigkeit und Intensität zu. Während die Behörden mit der Nothilfe begonnen haben, bleibt unklar, wie lange die wirtschaftlich stark vom Tourismus abhängigen Regionen für die vollständige Erholung benötigen werden. Die Ereignisse zeigen deutlich, dass Investitionen in die Infrastruktur und verbesserte Katastrophenschutzsysteme dringend notwendig sind, um künftig besser gewappnet zu sein.
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