Drohnenangriff auf Raffinerie bei Samara: Täglich 10.000 Tonnen Rohölverarbeitung lahmgelegt.
Angriff auf die Kujbyschew-Raffinerie
Nach Angaben von Espreso.tv: Am 10. Juni wurde die Kujbyschew-Raffinerie in Samara von Drohnen getroffen. Die Folge war der Stillstand der Anlagen CDU-4 und CDU-5, die zusammen eine Kapazität von rund 10.000 Tonnen (145.000 Barrel) Rohöl pro Tag haben. Die Raffinerie gehört zum Staatskonzern Rosneft und ist Teil des Erdölverarbeitungszentrums Samara.
Der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte bestätigte den Angriff auf die Kujbyschew-Raffinerie. Die Operation gegen das Objekt des russischen Staatsunternehmens Rosneft wurde gemeinsam mit den Spezialeinsatzkräften und dem militärischen Nachrichtendienst HUR durchgeführt. Es handelte sich um einen gezielten Schlag auf die Energieinfrastruktur des Aggressors.
Zunahme von Drohnenangriffen auf Raffinerien
Bemerkenswert ist, dass die Raffinerie in Sysran bereits seit dem 21. Mai nach einem Drohnenangriff stillsteht. Die Anlage in Nowokujbyschewsk hatte ihren Betrieb bereits am 18. April infolge eines Drohnenangriffs eingestellt. Diese Vorfälle verdeutlichen die steigende Intensität unbemannter Angriffe auf Erdölverarbeitungsbetriebe in der Region.
Der Angriff auf die Kujbyschew-Raffinerie ist Teil einer umfassenderen Kampagne zur Schwächung der strategischen Infrastruktur Russlands, insbesondere im Energiesektor. Der Ausfall mehrerer Raffinerien in der Region könnte schwerwiegende Folgen für die russische Treibstoff- und Ölversorgung haben und die wirtschaftliche Lage des Landes beeinträchtigen. Die zunehmende Nutzung von Drohnenangriffen zeigt, wie sich militärische Taktiken im modernen Konflikt weiterentwickeln.
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