Kaja Kallas fordert von der EU klare Forderungen an Russland.
EU-Außenbeauftragte Kallas zu Russlands Krieg in der Ukraine
Nach Angaben von UATV: Die Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Kaja Kallas, äußerte sich besorgt über den anhaltenden Druck auf die Ukraine. Sie betonte, dass Europa von Russland substantielle Zugeständnisse einfordern müsse. Dazu zählen konkrete Beschränkungen für dessen konventionelle Streitkräfte und sein nukleares Arsenal. Diese Position unterstreicht die Notwendigkeit einer entschlossenen europäischen Haltung zur Verteidigung ukrainischer Interessen. Ihre Forderung fällt in eine Phase, in der die europäische Einigkeit gegenüber Moskau auf die Probe gestellt wird.
Historisches Muster russischer Aggression
Kallas verwies auf ein bedenkliches historisches Muster: In den letzten 100 Jahren habe Russland 19 Länder angegriffen, einige davon sogar drei- oder viermal. Dies belege eine aggressive Außenpolitik Moskaus. Laut Analysen des Institute for the Study of War verfolgt Russland seine Ziele im Donbass derzeit weniger durch großangelegte Militäroperationen, sondern setzt vermehrt auf hybride Methoden. Nach Einschätzung von Kallas ist Moskau überzeugt, dass Kontakte zu amerikanischen Gesprächspartnern ihnen helfen, Ziele zu erreichen, die auf dem Schlachtfeld bislang nicht errungen werden konnten.
«Diese Aussagen von Kaja Kallas zeigen die Entschlossenheit der EU, der russischen Aggression entschieden entgegenzutreten, und unterstreichen die immense Bedeutung internationaler Unterstützung für die Ukraine.»
Kaja Kallas
Die klaren Worte der EU-Außenbeauftragten heben die Dringlichkeit hervor, Russlands militärische Handlungsfähigkeit einzudämmen. Sie appellieren an den europäischen Zusammenhalt, um die Ukraine in dieser kritischen Lage zu stützen.
Angesichts der aktuellen Herausforderungen durch hybride Kriegsführung wird eine aktive und geeinte europäische Position noch bedeutsamer. Gemeinsame Anstrengungen der EU-Staaten könnten der Schlüssel sein, um Stabilität in der Region zu bewahren und die Souveränität der Ukraine zu stärken.
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