Klaffende Finanzierungslücke: Ukrainische Regierung verweigert Armee-Gelder im Haushalt 2026 – Fehlbetrag von 180 Milliarden.

Klaffende Finanzierungslücke: Ukrainische Regierung verweigert Armee-Gelder im Haushalt 2026 – Fehlbetrag von 180 Milliarden
Klaffende Finanzierungslücke: Ukrainische Regierung verweigert Armee-Gelder im Haushalt 2026 – Fehlbetrag von 180 Milliarden

Militärausgaben: Wo bleibt das Geld für die Soldaten?

Nach Angaben von Novyny.live: Der ukrainische Abgeordnete Jaroslaw Schelesnjak hat schwere Vorwürfe gegen das Kabinett erhoben. Demnach weigere sich die Regierung, die notwendigen Mittel für die Streitkräfte in den Nachtragshaushalt für 2026 einzustellen. Konkret fehlt das Geld für die geplanten Gehaltserhöhungen der Soldaten. Die aktuelle Misere hat ihre Wurzeln bereits im Jahr 2025.

Im Oktober 2025 hatte die Werchowna Rada beschlossen, die Ausgaben für die Soldaten um 300 Milliarden Griwna zu erhöhen. Um die Zahlungen jedoch einfach auf dem Niveau des Vorjahres zu halten, wären weitere 300 Milliarden Griwna nötig – die schlichtweg fehlen. Die bislang angekündigten Änderungen für die Besoldung und Zahlungen an die Truppe belaufen sich lediglich auf 170 Milliarden Griwna. Um den vollständigen Bedarf der Armee zu decken, klafft somit eine gewaltige Lücke von insgesamt 365 Milliarden Griwna, was einem Defizit von 180 Milliarden Griwna entspricht.

Jaroslaw Schelesnjak stellte klar: 'In diesem Fall haben wir eine Lücke von 180 Milliarden Griwna, die nicht gedeckt sind. Dabei geht es nicht einmal um eine Gehaltserhöhung für die Soldaten, sondern darum, ihnen wenigstens das gleiche Niveau wie im Vorjahr zu zahlen!'

Die geplanten Anpassungen der Ausgaben liegen sogar noch unter der 10-Milliarden-Grenze. Zudem verweigern Abgeordnete der Regierungspartei „Diener des Volkes“ ihre Zustimmung zur Streichung von nicht-militärischen Ausgaben. Die Finanzierung der ukrainischen Verteidigungskräfte bleibt damit äußerst angespannt, was bei den Soldaten und ihren Familien große Besorgnis auslöst.

Dramatische Folgen: Was der Geldmangel für die Verteidigung bedeutet

Angesichts des anhaltenden Krieges und der enormen Sicherheitsherausforderungen könnte eine unzureichende Finanzierung der Streitkräfte verheerende Auswirkungen auf die Verteidigungsfähigkeit des Landes haben. Viele Soldaten und ihre Angehörigen bangen um ihre Existenz, falls die Zahlungen ausbleiben oder gekürzt werden. Die Situation erfordert dringendes Handeln der Regierung, um die Stabilität zu wahren und die Truppe in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen.


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