Schock in Kiew: Influencerin Kabrioletta schildert ihre Angst während des Raketenangriffs.
Der Angriff auf Kiew
Nach Angaben von Novyny.live: In der Nacht zum 15. Juni 2026 griff die russische Armee die ukrainische Hauptstadt mit über 60 Raketen unterschiedlicher Bauart an. Die Influencerin Kabrioletta, die sich zu diesem Zeitpunkt in Kiew aufhielt, erlebte den Beschuss hautnah mit. Sie berichtete öffentlich über ihre panische Reaktion und die Welle der Anteilnahme, die ihr daraufhin von ihren Followern entgegenschlug. Bei dem Angriff kamen fünf Menschen ums Leben, 35 weitere wurden verletzt.
Der Beschuss richtete schwere Schäden an bedeutenden Gebäuden und Einrichtungen an. Folgende Objekte wurden getroffen:
- Die Mariä-Entschlafens-Kathedrale (Uspenski-Kathedrale)
- Das Dowschenko-Filmstudio
- Das Kunstzentrum „Mystezkyj Arsenal“
Diese Ereignisse lösten großes Entsetzen aus, denn Kiew war erneut zum Ziel eines massiven Raketenhagels geworden. Nur wenige Tage zuvor, am 11. Juni 2026, hatte es bereits einen Raketenschlag im Süden der Oblast Odessa gegeben. Diese Serie von Attacken unterstreicht die anhaltende Aggression des Gegners.
Die Schilderung der Influencerin
Kabrioletta, die gebürtig aus Odessa stammt, beschrieb die schreckliche Nacht mit deutlichen Worten. Sie erklärte:
„Leute aus Kiew, ihr seid der Hammer. Ich habe keine Ahnung, wie ihr hier lebt, denn ich war gestern in einem solchen Schockzustand, das könnt ihr euch nicht vorstellen. Wir haben bis fünf Uhr morgens im Schutzbunker gehockt. So etwas habe ich noch nie gehört, nicht einmal in Odessa. Es war extrem beängstigend, einfach furchtbar. Kiewer, ich weiß nicht, wie ihr das hier aushaltet. Ihr seid stark, ihr seid Helden.“ - Kabrioletta
Ihre Aussage offenbart tiefe Erschütterung und das blanke Entsetzen über das Erlebte. Gleichzeitig zollt sie dem Mut der Hauptstadtbewohner Respekt, die sich erneut in akuter Lebensgefahr befanden.
Die Reaktion der Community
Die Antworten ihrer Abonnenten auf ihren Bericht waren von großer Unterstützung und Mitgefühl geprägt. Viele drückten ihre Verbundenheit mit den Menschen in Kiew aus und lobten deren Standhaftigkeit im Krieg. Die Kommentare unter Kabriolettas Beitrag zeigen, wie intensiv die Situation diskutiert wird und wie sehr die Menschen versuchen, einander in dieser schweren Zeit beizustehen.
Der Raketenangriff auf Kiew vom 15. Juni 2026 macht die unverminderte Härte und Dauer der Kampfhandlungen in der Ukraine deutlich, die weiterhin das Leben der Zivilbevölkerung bestimmen. Die Reaktionen der Bloggerin und ihrer Follower spiegeln die tiefe emotionale Betroffenheit wider. Sie zeigen aber auch den starken Zusammenhalt und die gegenseitige Unterstützung der Ukrainer in dieser schwierigen Phase. Solche Tragödien hinterlassen nicht nur Spuren an der Infrastruktur, sondern prägen auch die Psyche der Menschen, die immer wieder aufs Neue Angst und Verluste erleiden müssen.
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