Noch keine Entscheidung in Kalifornien: Becerra und Bass liegen vorne im Rennen um das Gouverneursamt.
Aktueller Stand der Stimmenauszählung in Kalifornien
Nach Angaben von Vox - Загальний: In Kalifornien läuft die Auszählung der Stimmen für die Wahlen noch, und die Ergebnisse für die Positionen des Gouverneurs und des Bürgermeisters von Los Angeles sind bis Mittwoch noch offen. Die Abstimmung erfolgt nach dem 'Jungle-Primary'-System, bei dem die beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen in die nächste Runde kommen, unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit.
Zu den aussichtsreichsten Kandidaten für die nächste Runde zählen:
- der ehemalige US-Gesundheitsminister Xavier Becerra
- die amtierende Bürgermeisterin von Los Angeles, Karen Bass
Becerra hat gute Chancen, im November an der Gouverneurswahl teilzunehmen. Karen Bass wiederum schafft es in die Stichwahl – das erste Mal seit 2005, dass ein amtierender Bürgermeister nicht direkt im ersten Durchgang wiedergewählt wird.
Ein weiterer Kandidat, der Becerra herausfordern könnte, ist der Republikaner Steve Hilton. Obwohl Tom Steyer 200 Millionen Dollar in seinen Wahlkampf investiert hat, konnte er nicht genug Wählerunterstützung gewinnen.
Herausforderungen für Kalifornien
Kalifornien steht vor großen Problemen wie Obdachlosigkeit, Haushaltsdefizit und schlechter Bildungsqualität. Wie ein Autor anmerkt:
'Wenn Sie als amtierender Bürgermeister nicht 50 Prozent in der Vorwahl erreichen, bedeutet das, dass die Mehrheit der Wähler gegen Sie ist.'Ein anderer Autor weist darauf hin:
'Kalifornien ist nicht so progressiv, wie es in den nationalen Medien oft dargestellt wird.'
Derzeit stehen die Wahlergebnisse noch aus, und die Stimmenauszählung läuft weiter.
Diese Wahlen in Kalifornien könnten ein wichtiger Indikator für die politische Stimmung in einem Staat sein, in dem traditionell die Demokraten dominieren. Die Ergebnisse könnten die Strategien der Parteien vor den kommenden allgemeinen Wahlen beeinflussen und die Politikgestaltung zu zentralen sozialen Themen prägen, mit denen der Staat konfrontiert ist. Angesichts der wachsenden Unzufriedenheit in der Bevölkerung, die sich in den Vorwahlergebnissen widerspiegelt, müssen die Kandidaten die tatsächlichen Bedürfnisse der Wähler berücksichtigen, um sich deren Unterstützung für die Zukunft zu sichern.
Lesen Sie auch
- Ultimatum an Minsk: Selenskyj fordert binnen einer Woche den Abbau russischer Relaisstationen
- Appell an den Westen: Selenskyj fordert mehr Druck auf Moskau – Politikwissenschaftler mit konkreten Vorschlägen
- Gemeinsames Gedenken: Neue Initiative von Ukraine und Polen für die Opfer historischer Konflikte
- Mindestens 33.000 Hrywnja: Ukrainische Polizisten und Retter bekommen ab 2027 mehr Gehalt
- Warum Putin Lukaschenko in den Krieg treibt: Kiews Appell an die Welt, Belarus genau zu beobachten
- Moskau erwägt Rekrutierung von Belarusen für die russische Armee über den Unionsstaat

