Neues Sanktionspaket aus Kanada: 162 russische Ziele und ein Schlag gegen Moskaus Energieeinnahmen.
Kanada verhängt weitere Wirtschaftssanktionen gegen Russland
Nach Angaben von Espreso.tv: Mit einem neuen Maßnahmenpaket weitet Kanada seine Sanktionen gegen Russland aus. Das Land belegt 162 natürliche und juristische Personen aus der Russischen Föderation mit Strafmaßnahmen. Ziel ist es, Moskaus Einnahmen aus dem Energiesektor zu drosseln sowie Akteure aus den Bereichen Desinformation und Rüstungsindustrie zu treffen. Parallel dazu bekräftigt Ottawa seine Unterstützung für die Ukraine und verurteilt den russischen Angriff auf das Höhlenkloster Kiew-Petschersk.
Am 15. Juni wurde das berühmte Kloster in Kiew Ziel eines russischen Angriffs, was internationale Kritik auslöste. Einen Tag später, am 16. Juni, reiste der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj zum G7-Gipfel. Dort traf er den französischen Staatschef Emmanuel Macron und den damaligen US-Präsidenten Donald Trump. Der kanadische Premierminister betonte zudem die Bemühungen seines Landes zur Gründung einer Bank für Verteidigung, Sicherheit und Resilienz und hob die Bedeutung internationaler Solidarität in dieser schwierigen Phase hervor.
Sanktionen als Zeichen der Unterstützung für Kiew
Das neue Sanktionspaket ist ein weiterer Baustein in Kanadas Strategie, die Ukraine im anhaltenden Konflikt zu stärken. Die Strafmaßnahmen gegen russische Einrichtungen spiegeln die wachsende internationale Missbilligung des Vorgehens des Kremls wider, insbesondere im Zusammenhang mit der Aggression gegen die Ukraine. Kanada arbeitet aktiv am Ausbau der ukrainischen Verteidigungsfähigkeiten und unterstreicht damit sein Bekenntnis zur Souveränität und territorialen Integrität des Landes.
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