Kiews Heizkrise: Zwei Monate Reparatur nach Angriff auf Kraftwerk.

Kiews Heizkrise: Zwei Monate Reparatur nach Angriff auf Kraftwerk
Kiews Heizkrise: Zwei Monate Reparatur nach Angriff auf Kraftwerk

Heizungsausfall in Kiew: Kraftwerk schwer beschädigt

Nach Angaben von Novyny.live: Nach einem russischen Angriff am 3. Februar ist das Darnyzja-Heizkraftwerk in Kiew, das über 1100 Wohnblocks mit Wärme versorgte, kritisch beschädigt. Bürgermeister Vitali Klitschko teilte mit, dass die Reparatur der Anlagen mindestens zwei Monate dauern wird. Die Stadt hat daher Notfallmaßnahmen für die betroffenen Bewohner eingeleitet.

Um ein Einfrieren der Leitungen zu verhindern, wurde das Heizungswasser bereits am Morgen des 3. Februars abgelassen. Eine Wärmeversorgung für die Häuser im Stadtteil Darnyzja ist derzeit nicht möglich, wie Oleksiy Kucherenko erklärte. Als Soforthilfe hat die Stadtverwaltung fünf Heizpunkte im Bezirk Darnyzja und vier im Bezirk Dnipro eingerichtet. Der ukrainische Zivilschutz (DSNS) organisiert zusätzlich 36 weitere Wärmestuben in Darnyzja und 27 im Bezirk Dnipro.

Umfang des Heizungsausfalls

Die Dimension des Problems ist enorm. Oleksiy Kuleba betonte, dass zunächst genau erfasst werden muss, wie viele Gebäude in Kiew weiterhin ohne Heizung sind. Eine aktuelle Liste der betroffenen Adressen wurde auf der offiziellen Website der Stadtverwaltung von Kiew veröffentlicht.

Die Wiederherstellung des Kraftwerks ist für die Grundversorgung der Hauptstadt von entscheidender Bedeutung und zeigt, wie verwundbar kritische Infrastruktur im Krieg ist. Die Behörden arbeiten unter Hochdruck an Lösungen, doch ein längerer Ausfall in der kalten Jahreszeit stellt eine erhebliche Belastung für die Bevölkerung dar. Die Stadtverwaltung behält die Lage im Blick und reagiert auf die durch den Krieg verursachten Herausforderungen.


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