Heizversorgung in Kiew zu 100 Prozent nicht möglich: Regierung kürzt Fördermittel drastisch.

Heizversorgung in Kiew zu 100 Prozent nicht möglich: Regierung kürzt Fördermittel drastisch
Heizversorgung in Kiew zu 100 Prozent nicht möglich: Regierung kürzt Fördermittel drastisch

Sorgen um Finanzierung der Wintervorbereitung in Kiew

Nach Angaben von Novyny.live: Der Abgeordnete Oleksij Kutscherenko hat seine Besorgnis über die unzureichende Finanzierung der Wintervorbereitung in Kiew geäußert. Dies könnte die Wärmeversorgung gefährden, insbesondere angesichts möglicher russischer Angriffe auf Wärmekraftwerke. Die Regierung stellte vier Milliarden Griwna für diese Zwecke bereit, obwohl zuvor zig Milliarden zugesagt worden waren.

In Kiew gibt es rund 10.000 mehrstöckige Gebäude, von denen 8.500 in kommunaler Hand sind. Das Ministerkabinett und die Kiewer Stadtverwaltung hatten einen Aktionsplan im Wert von 60 Milliarden Griwna diskutiert, doch dieses Budget wurde später auf 30 Milliarden reduziert. Alle Arbeiten in Kiew sollen bis September 2026 abgeschlossen sein, während die vollständige Modernisierung des Wärmenetzes der Stadt 20 bis 30 Jahre dauern könnte. Diese zeitlichen Vorgaben stehen in einem krassen Missverhältnis zu den tatsächlichen Möglichkeiten.

Gefahr von Angriffen auf die Infrastruktur

'Die russischen Truppen werden vor der kommenden Heizsaison erneut Angriffe auf kritische Infrastruktureinrichtungen in Kiew richten.' - Oleksij Kutscherenko

Kutscherenko betonte, dass 'in vier Monaten nichts davon zu schaffen ist'. Modernisierte Heizhäuser könnten nur in einigen Bezirken die Last übernehmen, und es sei unmöglich, solche großflächigen Anlagen vollständig vor Raketenangriffen zu schützen, wie Aljona Schkrum anmerkte. Lesja Saburanna ergänzte, dass 'der Feind ihre Koordinaten kennt und sie daher erneut angreifen wird'.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Kiew kann im Falle neuer russischer Angriffe auf die Wärmekraftwerke nicht zu 100 Prozent mit Heizung versorgt werden, was bei Vertretern der Behörden und Experten ernste Besorgnis auslöst.

Die Finanzierung der Wintervorbereitung Kiews unter Kriegsbedingungen ist entscheidend für die Stabilität der Wärmeversorgung. Die Kürzung der bereitgestellten Mittel und die lange Dauer der Modernisierung des Wärmenetzes lassen Befürchtungen über mögliche Folgen für die Hauptstadtbewohner aufkommen, insbesondere angesichts der Bedrohung durch Angriffe auf die Energieinfrastruktur. Experten betonen, dass unter diesen Umständen dringend Maßnahmen ergriffen werden müssen, um die Sicherheit und Effizienz des Wärmeversorgungssystems zu erhöhen und ernsthafte Probleme in der Zukunft zu vermeiden.


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