Taxipreise in Kiew: Bei Luftalarm schnellten die Fahrpreise auf bis zu 1400 Hrywnja.
Taxifahrten wurden in Kiew deutlich teurer
Nach Angaben von Novyny.live: Am 26. Januar 2023 mussten Einwohner und Besucher der ukrainischen Hauptstadt ein drastisches Phänomen beobachten: Die Preise für Taxifahrten schossen in die Höhe. Dies war besonders während eines Luftalarms der Fall. So kostete beispielsweise eine Fahrt von der Metrostation 'Osokorky' zum 'Chreschtschatyk':
- im Dienst Bolt ab 990 Hrywnja;
- bei Uklon ab 656 Hrywnja.
Ein erheblicher Preistreiber war die Zusatzgebühr für eine sofortige Bereitstellung des Fahrzeugs. Diese lag bei etwa 200 Hrywnja und konnte in Einzelfällen zwischen 40 und 220 Hrywnja schwanken. Eine Fahrt vom Markt 'Trojeschtschyna' zur Metrostation 'Akademmistetschko' wurde mit folgenden Beträgen berechnet:
- ab 1.380 Hrywnja bei Bolt;
- ab 724 Hrywnja bei Uklon.
Für die abendliche Strecke von der Metrostation 'Lisowa' zu den 'Goldenen Toren' wurden am 26. Januar verlangt:
- ab 1.147 Hrywnja bei Bolt;
- ab 891 Hrywnja bei Uklon.
Verärgerte Reaktionen der Fahrgäste
Diese Tarifänderungen stießen bei den Nutzern auf Unverständnis und Besorgnis. In einer Krisensituation hatten sie angemessene Preise erwartet.
„Der Preisanstieg bei Taxis in Kiew während kritischer Lagen wie Luftalarm hat in der Bevölkerung, die auf diese Dienstleistungen für sichere Fortbewegung angewiesen ist, für Empörung gesorgt.“
In Risikosituationen, in denen andere Verkehrsmittel oft nicht zur Verfügung stehen, ist die Bezahlbarkeit von Taxifahrten ein Sicherheitsfaktor. Die Dynamik der Nachfrage in solchen Momenten ist enorm. Es bedarf daher regulatorischer Aufmerksamkeit, um Preisspekulationen in Extremsituationen zu verhindern und den Schutz der Bürger nicht zu gefährden.
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