Nach Raketenangriff: Tausende Kiewer Wohnhäuser ohne Heizung – Reparaturen laufen.
Energie- und Wasserversorgung in Kiew nach Angriffen
Nach Angaben von TSN.ua: Die Versorgungslage in der ukrainischen Hauptstadt bleibt angespannt. Nach einem kombinierten russischen Raketenangriff am 20. Januar sind von insgesamt 5.635 mehrstöckigen Wohngebäuden in Kiew derzeit etwa 4.000 ohne Heizung. Die Angriffe treffen die kritische Infrastruktur der Stadt in einer für die Bevölkerung besonders harten Jahreszeit. Immerhin konnte die kommunale Betriebe die Wärmeversorgung in bereits mehr als 1.600 Häusern wiederherstellen.
Viele dieser Gebäude werden zum zweiten Mal nach den massiven Schäden an der Infrastruktur vom 9. Januar wieder angeschlossen. Auch die Stromversorgung ist weiterhin problematisch; die geplanten Abschaltpläne sind derzeit außer Kraft gesetzt.
Rettungsarbeiten unter Hochdruck
Die kommunalen Dienste arbeiten mit Hochdruck an der Behebung der Schäden. Wie Kateryna Pop, eine Sprecherin der Behörden, erläuterte:
„Die Situation wird sich auch mit einer Verbesserung der Wetterbedingungen entspannen. Allerdings arbeiten die Brigaden von DTEK derzeit rund um die Uhr und beseitigen Schäden an den beschädigten Leitungen. Die Lage bei der Wärme- und Kaltwasserversorgung bleibt ziemlich schwierig.“ - Kateryna Pop
Die jüngsten Angriffe zeigen erneut die extreme Verwundbarkeit der städtischen Infrastruktur im anhaltenden Krieg. Die Wiederherstellung von Heizung und Strom ist für das Überleben der Zivilbevölkerung im Winter von entscheidender Bedeutung. Die Anstrengungen der Versorgungsbetriebe und die Hoffnung auf milderes Wetter könnten dazu beitragen, die schlimmsten Folgen dieses Ausnahmezustands abzumildern.
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