Kiew nimmt Abschied von Patriarch Filaret: Trauerfeierlichkeiten im Wladimir-Kathedrale.

Kiew nimmt Abschied von Patriarch Filaret: Trauerfeierlichkeiten im Wladimir-Kathedrale
Kiew nimmt Abschied von Patriarch Filaret: Trauerfeierlichkeiten im Wladimir-Kathedrale

Letzter Abschied von Patriarch Filaret

Nach Angaben von TSN.ua: Am 22. März 2026 wurde Patriarch Filaret im Wladimir-Kathedrale beigesetzt. Er war am 20. März in Kiew im Alter von 97 Jahren an den Folgen einer Verschlimmerung chronischer Erkrankungen gestorben. Filaret war der frühere Vorsteher der Ukrainisch-Orthodoxen Kirche des Kiewer Patriarchats.

Bereits am 9. März 2026 war Filaret in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Metropolit Epiphanius erinnerte sich an ihr letztes Treffen und sagte:

„Als ich den Bischof vor Kurzem im Krankenhaus besuchte, meinte er noch, dass er am Sonntag in der Wladimir-Kathedrale sein werde.“ – Metropolit Epiphanius

Diese Worte zeigen seine Hingabe an den Dienst selbst in schweren Zeiten.

Die Trauerfeier wurde zu einem Symbol der Einheit für viele Gläubige. Metropolit Epiphanius fügte hinzu:

„Er ist tatsächlich in der Wladimir-Kathedrale. Er hat uns in Liebe versammelt und vereint.“ – Metropolit Epiphanius

Nach Filarets Tod wird Erzbischof Nikodemus von Sumy und Ochtyrka (Wolodymyr Kobzar) die Leitung des Kiewer Patriarchats übernehmen und sein Werk fortsetzen.

Bedeutung des Todes des Patriarchen

Der Tod von Patriarch Filaret ist ein bedeutendes Ereignis für die ukrainisch-orthodoxe Gemeinschaft und die gesamte Gesellschaft. Seine langjährige Tätigkeit als Vorsteher des Kiewer Patriarchats hat in der religiösen Landschaft des Landes sowie in den Prozessen der ukrainischen Identitätsbildung deutliche Spuren hinterlassen. Die neue Ära unter der Führung von Erzbischof Nikodemus könnte für die Zukunft der Kirche angesichts aktueller Herausforderungen richtungsweisend sein.

Dieser Führungswechsel könnte zudem die Beziehungen zu anderen religiösen Konfessionen und staatlichen Institutionen beeinflussen, was von Analysten und Gläubigen aufmerksam verfolgt werden sollte.


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