23 Milliarden Griwna für Energie-Resilienz: So will Kiew die Hauptstadt winterfest machen.
Finanzbedarf für Kiews Energie-Unabhängigkeit
Nach Angaben von Novyny.live: Die ukrainische Hauptstadt hat bei der Regierung in Kyiv einen milliardenschweren Antrag eingereicht. Ziel ist es, Projekte zur Stabilisierung der Energieversorgung zu finanzieren und gleichzeitig Beschaffungsprozesse zu vereinfachen. Die Stadtverwaltung Kiew (KMW) hat ihre Vorschläge an das Ministerkabinett, den Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrat (NSVR) sowie das Präsidialamt (PA) übermittelt.
Petro Pantelejew, kommissarischer Erster Stellvertreter des KMW-Chefs, betonte die Notwendigkeit staatlicher Gelder für vorrangige Vorhaben. Die Stadt fordert, ausreichende Mittel für diese Initiativen bereitzustellen – die Gesamtkosten der von Kiew geplanten Projekte belaufen sich auf knapp 23 Milliarden Griwna.
Masterplan für Widerstandsfähigkeit und Haushaltsausgaben
Bereits am 3. März wurde dem NSVR ein umfassender Plan zur Stärkung der Kiewer Stadtgemeinde vorgestellt, der im Juni aktualisiert wurde. Die Regierung stellte der Hauptstadt zudem zwei Milliarden Griwna für die Wintervorbereitung zur Verfügung – ein deutliches Signal für den Ernst der Lage beim Ausbau der Energieinfrastruktur. Kiew verfügt über den größten städtischen Haushalt aller ukrainischen Städte; für 2026 liegt dieser bei über 113 Milliarden Griwna.
L Angaben des KMW-Pressedienstes setzt die Stadt auf Grundlage getroffener Vereinbarungen bereits umfangreiche Projekte zur Wiederherstellung beschädigter Anlagen und zur Erhöhung der Energie-Resilienz um. Die Vereinfachung von Ausschreibungsverfahren ist ein weiterer wichtiger Schritt, um Haushaltsmittel effizient einzusetzen und die geplanten Vorhaben zügig umzusetzen.
Die Bitte Kiews an die staatlichen Stellen um Finanzierung prioritärer Projekte unterstreicht die Dringlichkeit von Energiesicherheit und staatlicher Unterstützung für lokale Initiativen. Pressedienst der KMW
In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und notwendiger Infrastruktur-Modernisierung könnten diese Projekte für die Stabilität der Hauptstadt entscheidend sein. Durch schlankere Vergaberegeln will die Stadt den Einsatz von Steuergeldern optimieren, was sich auch positiv auf die Geschwindigkeit der geplanten Maßnahmen auswirken dürfte.
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