Fast 3000 Wohnhäuser in Kiew ohne Heizung: Energieinfrastruktur nach Angriffen schwer getroffen.

Fast 3000 Wohnhäuser in Kiew ohne Heizung: Energieinfrastruktur nach Angriffen schwer getroffen
Fast 3000 Wohnhäuser in Kiew ohne Heizung: Energieinfrastruktur nach Angriffen schwer getroffen

Schwere Energiekrise in der ukrainischen Hauptstadt

Nach Angaben von TSN.ua: Die ukrainische Hauptstadt Kiew steckt in einer tiefen Energiekrise. Grund sind die russischen Angriffe auf die kritische Infrastruktur. Bürgermeister Vitali Klitschko bestätigte, dass die städtische Energieversorgung sich im Notbetrieb befindet. Aktuell, Stand 22. Januar, sind knapp 3000 Mehrfamilienhäuser von der Wärmeversorgung abgeschnitten.

Die Krise ist eine direkte Folge des seit Februar 2022 andauernden Krieges. Zwar konnten nach den schweren Beschädigungen am 9. und 20. Januar über Nacht 270 Häuser wieder an das Heizungsnetz angeschlossen werden, doch die Gesamtsituation bleibt extrem angespannt. Für die Bewohner ist die Lage besonders schwierig, da die geplanten Abschaltpläne seit fast zwei Wochen außer Kraft sind und keine zuverlässigen Informationen mehr liefern.

Maßnahmen und Expertenmeinung

Der Energieexperte Oleksandr Kharchenko zieht eine drastische Bilanz:

'Die eigene Stromerzeugung innerhalb Kiews ist praktisch zerstört.' - Oleksandr Kharchenko

Als Reaktion auf die Notlage hat die Stadtverwaltung etwa 1300 sogenannte 'Punkte der Unbeugsamkeit' eingerichtet, in denen die Bevölkerung Hilfe und Unterstützung findet. Um das Stromnetz zu entlasten, bleiben die Kiewer Schulen zudem bis zum 1. Februar geschlossen. Diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, die Grundversorgung in der belagerten Metropole aufrechtzuerhalten.

Die Energiekrise in Kiew zeigt eindrücklich, wie der Krieg das zivile Leben in der Ukraine unmittelbar bedroht. Ohne stabile Wärme- und Stromversorgung wird die Unterstützung durch Staat und Kommunen für die Bevölkerung überlebenswichtig. Die verlängerten Schulferien und die Hilfszentren sind Versuche, die schlimmsten Auswirkungen der Krise für die Einwohner abzufedern.


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