Schwere Angriffswelle auf Kiew am 2. Juni: 65 Verletzte und fünf Tote – Aufräumarbeiten laufen.
Beseitigung der Schäden nach Raketen- und Drohnenangriff auf Kiew
Nach Angaben von UATV: In der ukrainischen Hauptstadt Kiew dauern die Aufräumarbeiten nach einem massiven russischen Angriff mit Raketen und Drohnen vom 2. Juni an. 65 Menschen wurden verletzt, darunter drei Kinder. Fünf Personen kamen ums Leben. Die ersten Luftalarmsirenen hatten bereits am 1. Juni gegen 20:00 Uhr eingesetzt.
Insgesamt feuerte die russische Seite 656 Drohnen und 73 Raketen ab. Die ukrainische Luftabwehr konnte 641 dieser Flugobjekte abfangen. Getroffen wurden Wohngebäude, medizinische Einrichtungen und Kindergärten. Der Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko erklärte, dass an den Einschlagstellen Einsatzzentralen eingerichtet wurden, die die Schadensbeseitigung koordinieren. Zur Einordnung: Die Angriffswelle war eine der größten seit Kriegsbeginn und zielte erneut auf die zivile Infrastruktur der Stadt.
Ein Überlebender, Taras Schpakivskyj, berichtete: „Ich war in einem Raum, der zur anderen Seite hinausgeht. Deshalb hatte ich Glück.“ Die Rettungs- und Wiederherstellungsarbeiten laufen auf Hochtouren, die Behörden kümmern sich um die Reparatur der beschädigten Objekte.
Lage in der Hauptstadt
Die Situation in Kiew bleibt angespannt. Die Stadtverwaltung ergreift Maßnahmen, um die Sicherheit zu gewährleisten und die Betroffenen zu unterstützen. In den kommenden Tagen werden weitere Informationen zum Wiederaufbau der Infrastruktur und zur Hilfe für die Opfer erwartet.
Dieser Angriff unterstreicht die anhaltende Eskalation der Kampfhandlungen in der Ukraine, insbesondere in der Hauptstadt, die immer wieder solchen Bedrohungen ausgesetzt ist. Die schnelle Reaktion und die Koordination der Notdienste zeigen, wie entscheidend eine verstärkte Luftabwehr und der Schutz der Zivilbevölkerung sind. Die Wiederherstellung der Infrastruktur und die psychologische Betreuung der Betroffenen bleiben in den nächsten Tagen die zentralen Aufgaben der lokalen Behörden.
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