Folgen des Angriffs auf Kiew: Tausende Haushalte ohne Strom und Heizung.
Kiew kämpft mit den Folgen des Raketenangriffs
Nach Angaben von TSN.ua: Nach dem massiven Raketenangriff auf die ukrainische Hauptstadt am 24. Januar ist die Lage in Kiew weiterhin angespannt. Besonders betroffen ist der Stadtteil Trojeschtschyna, wo etwa 600 Gebäude weder Heizung, Wasser noch Strom haben. Bei dem Angriff kam ein Mensch ums Leben, mindestens vier weitere wurden verletzt. Solche Angriffe auf die zivile Infrastruktur sind ein wiederkehrendes Merkmal des Krieges.
Die Stadtverwaltung arbeitet unter Hochdruck an der Wiederherstellung der Versorgung. Insgesamt sind in Kiew 6.000 Gebäude ohne Heizung, und 88.000 Haushalte haben keinen Strom. Um die Bewohner in der kalten Jahreszeit zu unterstützen, wurden im Stadtbezirk Desnja 145 Heizstellen eingerichtet. Bürgermeister Vitali Klitschko erklärte, dass diese Notunterkünfte vorrangig in Schulen untergebracht werden:
- Schule Nr. 263
- Schule Nr. 264
- Schule Nr. 306
- Schule Nr. 275
- Schule Nr. 293
Die Behörden konzentrieren sich weiterhin darauf, die Schäden zu beheben und erträgliche Bedingungen für die Einwohner der Hauptstadt zu schaffen.
Die Wiederherstellung Kiews nach den Angriffen ist eine zentrale Aufgabe für uns. Denn eine funktionierende Infrastruktur ist entscheidend für die Sicherheit und den Komfort der Bürger.
— Vitali Klitschko
Die Einrichtung der Wärmestuben in Schulen zeigt auch, wie die Stadt versucht, sich an die winterlichen Bedingungen anzupassen, die durch den Ausfall von Strom und Heizung noch härter werden. Diese Maßnahmen sind ein wichtiger Baustein, um die Bevölkerung in dieser schwierigen Zeit sozial aufzufangen.
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