Acht Meter tief in einen Brunnenschacht gestürzt: 17-Jährige in der Ukraine schwer verletzt.

Acht Meter tief in einen Brunnenschacht gestürzt: 17-Jährige in der Ukraine schwer verletzt
Acht Meter tief in einen Brunnenschacht gestürzt: 17-Jährige in der Ukraine schwer verletzt

Unfall im Bezirk Bila Zerkwa

Nach Angaben von TSN.ua: Im Bezirk Bila Zerkwa in der Oblast Kiew ist am 30. März gegen 19:30 Uhr eine 17-jährige Jugendliche in einen acht Meter tiefen Schacht einer stillgelegten Wasserpumpstation gefallen. Rettungskräfte konnten sie schnell aus dem Wasser bergen und anschließend an medizinisches Personal übergeben.

Die im Jahr 2009 geborene junge Frau feierte ihren Geburtstag auf dem Gelände einer verlassenen Anlage, als sie in Gesellschaft anderer Jugendlicher in den Schacht stürzte. Dabei zog sie sich Verletzungen und eine Unterkühlung zu. Der Vorfall sorgt für Besorgnis, da bereits am 29. März im Kiewer Stadtbezirk Solomjanka drei Jugendliche auf das Dach eines stillgelegten Waggons kletterten und einen Stromschlag erlitten. Dabei kam einer der Jungen ums Leben, zwei weitere wurden mit schweren Verbrennungen ins Krankenhaus eingeliefert. Die Spannung in der Oberleitung betrug in diesem Fall über 27.000 Volt. Besonders tragisch: Die Jugendlichen waren offenbar auf der Suche nach einem Ort für ein ungewöhnliches Foto gewesen.

Gefahren und die Bedeutung von Sicherheit

Dieser Fall verdeutlicht die Risiken, denen junge Menschen ausgesetzt sein können, und unterstreicht, wie wichtig die Einhaltung von Sicherheitsregeln bei Freizeitaktivitäten ist. Das schnelle Eingreifen der Rettungskräfte verhinderte hier noch schwerwiegendere Folgen.

Die beiden Vorfälle innerhalb von nur zwei Tagen zeigen, dass es dringend notwendig ist, Jugendliche stärker für die Gefahren zu sensibilisieren, die von unerlaubten Besuchen verlassener oder gefährlicher Orte ausgehen. Behörden und Bildungseinrichtungen sollten daher verstärkt daran arbeiten, solche Unfälle zu verhindern und die Sicherheit von Kindern und Jugendlichen in ihrer Freizeit zu gewährleisten.


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