Empörung über 130.000 Griwna für eine Woche am Meer: Odessa als Kurort entzweit die Netzgemeinde.
Heiße Debatten um Mietpreise in Arcadia
Nach Angaben von Novyny.live: In den sozialen Medien wird derzeit heftig über die Kosten für eine Unterkunft direkt am Strand in Arcadia diskutiert. Ein Aufenthalt für zwei Personen über sieben Nächte soll rund 129.500 Griwna kosten. Diese Summe von fast 130.000 Griwna hat gemischte Reaktionen hervorgerufen, da sie für viele Urlauber kaum erschwinglich erscheint.
Für die angebotenen Superior-Apartments werden pro Tag etwa 18.500 Griwna fällig. Vor dem Hintergrund allgemein steigender Preise für Ferien in der Ukraine werfen solche Tarife Fragen zur Bezahlbarkeit von Urlaubsorten auf. In den Kommentarspalten der sozialen Netzwerke macht sich viel Unmut über diese Preise Luft:
- Ein Nutzer kommentierte:
Das ist nicht teuer.... Das ist VER***!!!
- Ein anderer zog einen internationalen Vergleich und meinte:
Fast geschenkt, in Dubai wird es günstiger sein. Und in Ägypten bekommt man für 25.000 zwei Wochen für zwei Personen.
Regierungsbeschluss und seine Auswirkungen
Ergänzend ist zu erwähnen, dass das Ministerkabinett der Ukraine Odessa in die Liste der Kur- und Erholungsgebiete aufgenommen hat. Dieser Schritt soll der Stadtkasse voraussichtlich zusätzliche Einnahmen von rund 300 Millionen Griwna pro Jahr bescheren. Derzeit, so der aktuelle Stand, haben 27 Küstenabschnitte in Odessa die erforderlichen Prüfungen bestanden und entsprechende Bereitschaftserklärungen erhalten – ein klares Zeichen für die Vorbereitungen auf die Tourismussaison.
Zusammengefasst: Die hohen Übernachtungskosten in Arcadia und die neue Regierungsinitiative zur Förderung der Kurinfrastruktur sorgen für rege Diskussionen unter Einwohnern und Touristen. Die gehobenen Tarife könnten den Zustrom von Besuchern in die Region beeinträchtigen, besonders im Wettbewerb mit günstigeren internationalen Reisezielen. Die offizielle Anerkennung Odessas als Kurort könnte jedoch ein wichtiger Impuls sein, um Investitionen anzuziehen und die touristische Infrastruktur zu verbessern, was letztlich der regionalen Wirtschaft zugutekommen würde.
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