Bereits im November 2021 warnte Kyrylo Budanow vor einem russischen Großangriff.
Die düsteren Vorhersagen des Geheimdienstchefs
Nach Angaben von Novyny.live: Schon Monate vor dem offenen Kriegsausbruch gab der Chef des ukrainischen Militärgeheimdienstes, Kyrylo Budanow, eine alarmierende Prognose ab. Im November 2021 sagte er einen massiven russischen Angriff auf die Ukraine voraus, der Luftschläge und amphibische Landeoperationen umfassen würde. Budanow warnte eindringlich:
„Der Angriff, den Russland vorbereitet, wird weit verheerender sein als alles, was wir bisher in diesem Konflikt gesehen haben.“
Zu diesem Zeitpunkt hatte Russland bereits mehr als 92.000 Soldaten an den ukrainischen Grenzen zusammengezogen – eine Truppenkonzentration, die weltweit Besorgnis auslöste. Der bewaffnete Konflikt im Osten des Landes währte damals bereits seit 2014 und hatte laut damaligen Angaben etwa 14.000 ukrainische Todesopfer gefordert. Die Lage war extrem angespannt, und Budanows Vorhersage deutete auf eine bevorstehende, dramatische Eskalation hin.
Diese Warnung wurde am 21. November 2021 vom Militärreporter Howard Altman in der Fachpublikation „Military Times“ dokumentiert. Die Veröffentlichung unterstrich die Ernsthaftigkeit der Bedrohung und die Notwendigkeit, sich auf enorme Herausforderungen vorzubereiten. Die Analyse zeigt, wie präzise die ukrainische Aufklärung die russischen Absichten lange vor dem 24. Februar 2022 erkannte.
Anhaltende Sorge um die Ostukraine
Die Aussagen Budanows spiegelten die wachsende Besorgnis über die Situation im Donbas wider, wo der Stellungskrieg trotz offizieller Waffenstillstandsvereinbarungen weiter schwelte. Die massive Verlegung russischer Truppenverbände in Grenznähe löste in Kiew und bei den internationalen Partnern Alarm aus. Dies unterstrich die dringende Notwendigkeit internationaler Unterstützung für die Ukraine und der Vorbereitung auf mögliche weitere Aggressionen.
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