China hat Subventionen für den Import von Metallen aus Russland aufgehoben: Folgen für die Wirtschaft.
Nach Angaben von inkorr.com: Im September hat die chinesische Regierung die inoffiziellen Subventionen aufgehoben, die zuvor staatlichen Unternehmen beim Kauf von Kupfer und Nickel aus Russland geholfen hatten. Diese Mitteilung wurde vom Auslandsnachrichtendienst der Ukraine veröffentlicht.
Nach Angaben des Nachrichtendienstes haben diese Vergünstigungen – in Form von Rabatten oder Festzahlungen – die Logistikkosten ausgeglichen, russischen Lieferanten Wettbewerbsvorteile verschafft und die Stabilität der Lieferketten unterstützt.
Gründe für die Aufhebung der Subventionen
Experten glauben, dass die Entscheidung zur Aufhebung der Subventionen Teil einer Strategie zur Optimierung der Staatsausgaben und Diversifizierung der Importströme ist. China investiert in den Abbau von Metallen in Indonesien, Afrika und Lateinamerika und versucht auch, seinen Binnenmarkt vor Preisschwankungen zu schützen, die mit russischen Metallen verbunden sind, die aufgrund von Sanktionen mit Rabatten verkauft werden.
Auswirkungen auf den Import russischer Waren
Diese Änderungen haben erhebliche Auswirkungen auf die Importmengen russischer Produkte nach China. Zum Beispiel wurde im Zeitraum von Januar bis Juni 2025 ein Rückgang des Ölimports um 11%, der Importe von Erdölprodukten um 28%, des importierten Flüssiggas um 13% und von Holz mit Kohle um 10% verzeichnet.
Nach Angaben des Nachrichtendienstes wird diese Situation für russische Unternehmen zu einer Verringerung der Wettbewerbsfähigkeit ihrer Metalle auf dem chinesischen Markt sowie zu einem erheblichen Rückgang der Gewinne führender Hersteller wie 'Norilsk Nickel' und 'Rusal' führen.
Daher wird die Aufhebung der Subventionen für den Import von Kupfer und Nickel aus Russland erhebliche Auswirkungen auf die Liefermengen und die Gewinne russischer Unternehmen haben, die Metalle nach China liefern. Diese Ereignisse könnten den Metallmarkt in der Region verändern und neue wirtschaftliche Herausforderungen für die Lieferanten schaffen, die auf russische Ressourcen angewiesen waren.
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