Peking fordert Zurückhaltung: Höchststand an zivilen Todesopfern im Ukraine-Krieg.
Appell zur Mäßigung
Nach Angaben von UATV: Die Volksrepublik China hat beide Konfliktparteien im Ukraine-Krieg aufgefordert, Zurückhaltung zu üben und den Dialog wieder aufzunehmen. Grund dafür ist die stark gestiegene Zahl getöteter Zivilisten. Diese Position vertrat der chinesische UN-Botschafter Sun Lei bei einer Sitzung des Sicherheitsrates. Er betonte dabei:
„Die Zahl der zivilen Todesopfer infolge der Kampfhandlungen hat einen Höchststand erreicht.“
Diese Äußerung fällt zeitlich mit dem Besuch von Alexander Lukaschenko in Peking zusammen. Der belarussische Machthaber hatte sich zuvor mit Wladimir Putin abgestimmt. Parallel dazu signalisierte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Gesprächsbereitschaft:
„Ich bin offen für ein Treffen mit dem chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping, um Wege zur Beendigung des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine zu erörtern.“Die Bereitschaft Selenskyjs zu direkten Gesprächen mit Xi Jinping unterstreicht die Bedeutung, die Kiew einer Vermittlerrolle Chinas beimisst.
Humanitäre Folgen des Krieges
China beobachtet die Entwicklung weiterhin genau und drängt auf eine friedliche Konfliktlösung. Dabei stellt es besonders die humanitären Auswirkungen des Krieges in den Vordergrund.
Mit dieser Stellungnahme unterstreicht Peking seinen Anspruch, als Friedensstifter im Ukraine-Konflikt aufzutreten. Sie verdeutlicht zudem die wachsende Besorgnis der internationalen Gemeinschaft über die humanitäre Lage in der Ukraine. Die Kontakte zwischen China, der Ukraine und Russland könnten neue diplomatische Wege eröffnen – vor allem angesichts der Dialogbereitschaft der ukrainischen Seite. Dies wiederum könnte die weiteren Beziehungen zwischen den Staaten beeinflussen und internationale Initiativen zur Konfliktlösung voranbringen.
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