Klitschko ist während des Krieges erneut in den Urlaub gegangen: Reaktionen von Experten und Kiewern.
Der Bürgermeister von Kiew, Vitali Klitschko, hat erneut einen Urlaub von fünf Tagen zu einem völlig ungünstigen Zeitpunkt genommen. Ein Experte für öffentliche Verwaltung äußerte seine Empörung über diese Situation und betonte, dass die Hauptstadt viele Probleme hat, die die Aufmerksamkeit des Bürgermeisters erfordern.
Im Live-Stream war der Experte empört darüber, dass der Bürgermeister während der umfassenden Invasion und der regelmäßigen Angriffe des Feindes auf die Hauptstadt beschlossen hat, Urlaub zu machen.
'Das ist bereits sein vierter (Klitschko – Anm.) Urlaub während des Krieges. Offenbar gibt es in Kiew nichts zu tun. Lassen Sie ihn wenigstens fahren und sehen: Die Fenster sind immer noch nicht verglast in den Häusern, auf die es eingeschlagen hat. Nun, zumindest ist er gefahren und hat sich das angesehen, dann könnte er in den Urlaub gehen.' – äußerte sich Gleb.
Die Bewohner von Kiew sind ebenfalls über diese Entscheidung des Bürgermeisters empört. Umfragen zeigen, dass die meisten der Meinung sind, dass Klitschkos Urlaub zu diesem Zeitpunkt unangemessen ist.
Außerdem sollte erwähnt werden, dass Klitschkos Urlaub mit der Entdeckung von Korruptionsskandalen in der Kiewer Stadtverwaltung zusammenfiel. Mehreren Beamten wurde Betrug bei der Verwendung von Geldern, die für die Sanierung der Stadt bestimmt waren, vorgeworfen.
All dies schafft eine ungünstige Atmosphäre für die städtische Verwaltung zu einem so wichtigen Zeitpunkt, an dem Kiew maximale Aufmerksamkeit und Koordination der Anstrengungen der Stadtbehörden zum Schutz der Einwohner und der Infrastruktur benötigt.
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