Kiews Heizkrise nach Angriff: 4000 Hochhäuser weiterhin ohne Wärme.
Heizungsausfall in der ukrainischen Hauptstadt
Nach Angaben von Novyny.live: Nach dem massiven russischen Angriff in der Nacht zum 20. Januar ist die Lage der Wärmeversorgung in Kiew weiterhin kritisch. Oberbürgermeister Vitali Klitschko gab bekannt, dass von den ursprünglich 5 635 betroffenen Hochhäusern noch immer etwa 4 000 ohne Heizung sind. Die städtischen Versorger konnten zwar bereits in über 1 600 Wohnhäuser wieder Wärme liefern, doch ein Großteil der Hauptstadtbewohner muss weiter frieren – eine Situation, die bei Bevölkerung und Behörden große Besorgnis auslöst.
Aktuell sind 4 000 Hochhäuser von den 5 635 weiterhin ohne Heizung, die nach dem feindlichen Angriff auf die Hauptstadt in der vergangenen Nacht zunächst komplett ohne Wärmeversorgung waren.
Vitali Klitschko
Neue Maßnahmen für mehr Wärme
Um die Situation zu entschärfen, erhält Kiew zwei Mini-Heizkraftwerke von der deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ). Die Unterzeichnung des Übergabememorandums ist erfolgt, die Anlagen sollen in der kommenden Woche eintreffen. Zusätzlich wurden in der Stadt bereits fünf Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen installiert, von denen zwei bereits in Betrieb sind. Diese Schritte könnten die Versorgungslage spürbar verbessern.
Die anhaltende Heizkrise zeigt die enormen Herausforderungen, vor denen die Stadt im Krieg steht. Trotz aller Anstrengungen der Versorger und neuer Kapazitäten bleibt eine große Zahl von Wohnhäusern vorerst ohne Heizung. Die neuen Mini-Kraftwerke sind ein wichtiger Baustein für eine stabilere Versorgung, doch bis zur vollständigen Normalisierung werden Zeit und erhebliche Anstrengungen nötig sein. Die Situation verdeutlicht, wie sehr die zivile Infrastruktur unter den Angriffen leidet.
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