Ukraine-Sondergipfel in Kiew: Mehr als 30 europäische Staatschefs bekräftigen Unterstützung.
Ein Sondertreffen der Willigen in Kiew
Nach Angaben von UATV: Anlässlich des vierten Jahrestages des russischen Angriffskrieges fand am 24. Februar 2023 in Kiew ein Sondertreffen europäischer Staaten statt. Mehr als 30 europäische Regierungschefs bekräftigten dabei ihre feste Entschlossenheit, die Ukraine im Kampf um ihre Unabhängigkeit und territoriale Integrität weiterhin zu unterstützen. Die Teilnehmer erörterten zentrale Sicherheitsfragen, den künftigen Wiederaufbau des Landes und sagten weitere finanzielle Hilfen zu – ein entscheidendes Signal in der aktuellen Kriegslage.
Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, kündigte ein Kreditvorhaben in Höhe von 90 Milliarden Euro für die Ukraine an. Dies unterstreicht die Ernsthaftigkeit der europäischen Absichten, die ukrainische Wirtschaft zu stützen. Ein wichtiges Detail: Die Ukraine hatte bereits zwei Tage vor dem Treffen die Hälfte eines neuen Pakets zur Luftabwehr erhalten. Diese Schritte zeigen die wachsende und dringend benötigte Unterstützung westlicher Partner zur Stärkung der ukrainischen Verteidigungsfähigkeit.
Stellungnahmen der Teilnehmer
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte auf dem Treffen:
„Wir möchten so schnell wie möglich die EU-Mitgliedschaft erlangen und sind für die enorme Unterstützung dankbar.“Diese Aussage spiegelt das Streben der Ukraine nach europäischer Integration wider. Der britische Labour-Chef Keir Starmer betonte seinerseits:
„Russland hat Hunderttausende Leben für minimale territoriale Gewinne in der Ukraine bezahlt.“Damit verwies er auf die enormen menschlichen Verluste der russischen Aggression.
Der französische Präsident Emmanuel Macron äußerte sich skeptisch zu einem schnellen Kriegsende und merkte an:
„Ich erwarte kein baldiges Ende des Krieges, da die Position des Kreml unverändert bleibt.“Dies zeigt das Verständnis für die komplexe Lage und die erwartete Dauer des seit 2022 andauernden Konflikts. Der portugiesische Premierminister António Costa fügte hinzu, dass
„das Verhalten eines Mitgliedstaats auf dem äußerst wichtigen Prinzip einer fairen und offenen Zusammenarbeit beruhen muss“, und unterstrich so die Bedeutung gemeinsamen Handelns für die regionale Stabilität.
Ein bemerkenswerter Fakt: Seit Kriegsbeginn hat die Ukraine ihre eigene Waffenproduktion um das 35-fache gesteigert – ein Zeichen für die massive Mobilisierung eigener Ressourcen zur Landesverteidigung. Insgesamt markierte das Treffen einen wichtigen Schritt in der internationalen Unterstützung für die Ukraine und demonstrierte die Geschlossenheit Europas im Widerstand gegen die Aggression.
Das Gipfeltreffen war ein deutliches Signal der internationalen Gemeinschaft an die Ukraine inmitten des anhaltenden Krieges. Die finanzielle und militärische Hilfe ist überlebenswichtig für ein Land, das nicht nur sein Territorium verteidigt, sondern auch unter Kriegsbedingungen seine Wirtschaft am Laufen halten muss. Die klaren Positionen der europäischen Führungspersönlichkeiten zeigen, dass man sich auf einen langen Konflikt einstellt und die Unterstützung auch für den Wiederaufbau fortsetzen wird.
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