500.000 Soldaten geplant: Russland bereitet Großoffensive im Osten vor.
Moskau plant neue Mobilisierungswelle
Nach Angaben von Espreso.tv: Nach Angaben von Andrij Kowalenko, Leiter des Zentrums zur Bekämpfung von Desinformation, bereitet Russland für den Herbst die Einberufung von einer halben Million Soldaten vor. Diese sollen vor allem an der Ostfront in der Ukraine eingesetzt werden. Kowalenko zufolge sind für den Herbst und Winter schwere Infanteriegefechte zu erwarten, die enorme personelle Reserven erfordern.
„Russland bereitet eine Mobilisierung von 500.000 Menschen für den Herbst vor“, erklärte Kowalenko.
Bereits im Mai 2023 verzeichnete man einen sprunghaften Anstieg der Suchanfragen zum Thema Mobilisierung – ein Zeichen für das wachsende öffentliche Interesse. Allerdings ging die Rekrutierungsrate im ersten Quartal 2026 im Vergleich zum Vorjahr um 20 Prozent zurück, was auf Schwierigkeiten bei der Gewinnung neuer Wehrpflichtiger hindeutet. Im Juni 2023 begann in der Oblast Wolgograd die Ausbildung von Zivilisten für den Fall einer Massenmobilisierung.
Auswirkungen auf die Kriegsführung
Am 2. Juli 2023 äußerte Maryna Daniljuk-Jarmolajewa die Vermutung, dass die neue Mobilisierungswelle noch vor den anstehenden Herbstwahlen zur Staatsduma eingeleitet werden könnte. Bereits Anfang Juli 2023 hatte der Analyst Mykola Beljeskow auf die Möglichkeit einer Massenmobilisierung hingewiesen, um die Lage an der Front zu verbessern.
„Kirijenko und Gerassimow haben Putin versichert, dass dies helfen werde, uns zu besiegen“, ergänzte Kowalenko und unterstrich damit die Ernsthaftigkeit der Pläne und die Absichten der russischen Führung.
Die angekündigten Maßnahmen deuten auf eine weitere Eskalation der militärischen Spannungen in der Region hin. Sie könnten die strategische Ausrichtung der russischen Streitkräfte im Osten der Ukraine verändern, wo bereits heftige Kämpfe toben. Das wachsende öffentliche Interesse an der Mobilisierung spiegelt zugleich die zunehmende Besorgnis der Bevölkerung über die Frontlage wider.
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