Nach dem Angriff mit einer ballistischen Rakete in Dnipro gerettet: Wie die Ärzte den zertrümmerten Arm zusammensetzten.
Nach Angaben von ТСН: Die Kollegen stoppten die massive Blutung, Rettungskräfte evakuierten die Frau aus dem fünften Stock, und die Ärzte rekonstruierten den schwer verletzten Arm. Diese Rettungsgeschichte von Frau Liubov in Dnipro wurde zu einem echten Beispiel für Heldentum.
Am Tag des 1. Dezember, infolge des Angriffs einer ballistischen Rakete russischer Militärs auf ein Gebäude, starb eine der Kolleginnen von Frau Liubov sowie drei weitere Menschen.
Über die Bemühungen derjenigen, die ihr Leben retteten, berichtete Frau Liubov dem Korrespondenten von TSN.
Gerettet von Kollegen
Das Letzte, was Frau Liubov vor der Explosion sah, war eine braune Tasche, die sie gerade am Arbeitsplatz fertigstellte. Frau Liubov erinnert sich:
„Es geschah in einem Bruchteil einer Sekunde. Und es war nicht einmal klar, was passiert war, denn es gab einen Knall, und dann fiel mir der Arm heraus. Und so ein Blutstrom. Ich erkannte, dass ich blutete“.
Zum Glück nahmen sich die Kollegen sofort der Sache an und stoppten die Blutung mit improvisierten Mitteln.
Frau Liubov drückte ihre Bewunderung für die Rettungskräfte aus:
„Die Rettungskräfte sind wirklich Titanen! Das sind unglaubliche Menschen! Als sie auftauchten, gingen sie sofort an die Sache. Sie wissen, was zu tun ist, und der Zugang war blockiert, deshalb musste ich mich durch das Fenster befreien“.
Wunder im Operationssaal
Frau Liubov dachte, sie könnte ihren Arm nicht retten. Die Ärzte geben zu, dass die Chancen auf Erfolg gering waren, aber ihre Bemühungen waren erfolgreich.
„Der Arm hing an einem Stück Haut und es blieb ein Gefäß-Nervenbündel. Es gab eine periphere Pulsation, die es ermöglichte, diesen Arm wiederherzustellen. Die Haut wurde zugenäht und die Integrität des Knochens wiederhergestellt“.
Frau Liubov machte sich am meisten Sorgen um ihre Kollegin Svitlana, mit der sie über zehn Jahre arbeitete. Im Krankenhaus erfuhr sie, dass Svitlana starb.
„Sie war ein guter, heller Mensch. Ihr Mann ging an die Front, die ältere Tochter ging ins Ausland, und der jüngere Sohn blieb allein zurück. Gut! Hell! Jung! Es ist schrecklich!“
Infolge der Tragödie starben vier Menschen, und nahezu fünfzig wurden verletzt. In den Krankenhäusern liegen immer noch 28 Verletzte, von denen zwei sich in kritischem Zustand befinden.
„Sie befinden sich noch im Koma, aber es gibt eine kleine positive Dynamik, wir sehen, dass die Lebensfunktionen sich verbessern. Wir tun alles Mögliche, damit alle Menschen überleben“.
Derzeit befindet sich Frau Liubov auf dem Weg zur Genesung. Nach einer zweistündigen Operation bewegen sich bereits die Finger ihres wiederhergestellten Arms.
Sie träumt davon, zur Arbeit zurückzukehren, und dankt allen, die ihr geholfen haben:
„Ich rufe alle auf, Erste Hilfe zu lernen!“
Dieses tragische Ereignis wurde nicht nur zu einem Beispiel für den Heroismus der Mediziner und Rettungskräfte, sondern auch zu einer Erinnerung an die Bedeutung der Bereitschaft auf Notfälle. Für Frau Liubov, trotz des Schmerzes des Verlustes, ist das Wichtigste die Möglichkeit der Genesung und die Rückkehr zum normalen Leben.
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