Altmetall verkaufen: Was erlaubt ist und was teuer zu stehen kommt.

Altmetall verkaufen: Was erlaubt ist und was teuer zu stehen kommt
Altmetall verkaufen: Was erlaubt ist und was teuer zu stehen kommt

Vorsicht beim Verkauf von Altmetall: Diese Regeln müssen Sie kennen

Nach Angaben von Novyny.live: Für viele Menschen in der Ukraine bietet der Verkauf von Nichteisenmetallen eine willkommene Einnahmequelle. Doch nicht jedes Stück Schrott ist zum Recycling freigegeben. Wer Altmetalle sammelt und abgibt, sollte genau zwischen erlaubten und verbotenen Materialien unterscheiden können, um nicht gegen das Gesetz zu verstoßen.

Aktuelle Marktpreise machen den Anreiz deutlich: Mitte Januar 2026 liegt der Durchschnittspreis für Kupfer bei 360 Hrywnja pro Kilogramm. Aluminium bringt zwischen 70 und 100 Hrywnja pro Kilo. Diese Werte können ein starker Motivator sein. Bevor man jedoch mit seinem Altmetall zum Händler geht, ist eine Prüfung unerlässlich – bestimmte Gegenstände unterliegen strikten Abgabeverboten.

Diese Gegenstände dürfen nicht als Schrott abgegeben werden

Das ukrainische Recht verbietet ausdrücklich die Annahme folgender Objekte und Konstruktionen als Altmetall:

  • Bauteile mit erhöhter Radioaktivität oder Giftigkeit;
  • Verschlossene, undurchsichtige Behälter mit unbekanntem Inhalt;
  • Munition und explosive Gegenstände;
  • Kühler oder Radiatoren mit nicht identifizierter Flüssigkeit;
  • Eigentum, das anderen Privatpersonen gehört (Diebesgut);
  • Elemente der Eisenbahninfrastruktur;
  • Grabsteine und Gedenktafeln;
  • Gegenstände von historischem oder kulturellem Wert;
  • Kommunale Einrichtungen wie Gullydeckel oder Gitter.

Wer gegen diese Vorschriften verstößt, muss mit empfindlichen Geldstrafen rechnen. Gemäß Artikel 164-10 des Verwaltungsrechtswidrigkeitengesetzbuches (KoAP) droht ein Bußgeld von 8.500 bis 17.000 Hrywnja. Bei einem wiederholten Vergehen innerhalb eines Jahres steigt die Strafe deutlich an und kann zwischen 17.000 und 51.000 Hrywnja betragen.

Die Kenntnis dieser Regeln dient nicht nur dem Schutz vor Strafzahlungen, sondern auch der allgemeinen Sicherheit und dem Umweltschutz. Wer Altmetall verkaufen möchte, sollte sich der gesetzlichen Grenzen bewusst sein, um weder die eigene Gesundheit noch die Legalität des Handels zu gefährden. Die hohen Metallpreise sind zwar ein starker Anreiz, doch erst das Bewusstsein für Risiken und Verantwortung macht den Prozess sicher und gesetzeskonform. Der Handel mit bestimmten Metallen ist streng reguliert, um Diebstahl und Umweltgefahren einzudämmen.


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