Freiwilligendienst für die Ukraine: Das Programm 'Vertrag 18-24' startet 2025.
Das Programm 'Vertrag 18-24' in der Ukraine
Nach Angaben von Novyny.live: Seit 2025 können sich in der Ukraine junge Bürgerinnen und Bürger, die noch nicht mobilisierungspflichtig sind, freiwillig für den Dienst in den Streitkräften verpflichten. Diese Initiative bietet der jungen Generation die Möglichkeit, sich auf vertraglicher Basis dem Landesdienst anzuschließen und so aktiv zur Verteidigung beizutragen. Das Programm richtet sich speziell an Freiwillige, die sich bewusst für diesen Weg entscheiden.
Mögliche Einsatzbereiche
Im Rahmen des Programms 'Vertrag 18-24' werden die Freiwilligen verschiedenen Teilstreitkräften der ukrainischen Armee zugewiesen. Zur Auswahl stehen dabei unter anderem folgende Einheiten:
- Heer (Bodentruppen)
- Marine
- Luftlandetruppen
- Spezialeinsatzkräfte
- Einheiten für unbemannte Systeme (Drohnen)
- Territorialverteidigung
Dadurch können die jungen Menschen einen Dienstweg wählen, der ihren Fähigkeiten und Neigungen am besten entspricht.
Der Dienst im Programm sieht entweder die Verwendung in Kampfeinheiten oder in unterstützenden Kräften vor. Diese Option steht allen Bürgern bis zum 25. Lebensjahr offen. Das Programm 'Vertrag 18-24' verfolgt nicht nur das Ziel, die Streitkräfte personell zu verstärken, sondern soll auch das patriotische Bewusstsein der Jugend fördern und sie zur aktiven Mitverantwortung in der Landesverteidigung führen. Angesichts des anhaltenden Konflikts ist die Einbindung motivierter junger Menschen ein wichtiger Schritt für die ukrainische Armee.
Die Einführung des Programms unterstreicht den Bedarf der Ukraine, auch junge Freiwillige systematisch in den Militärdienst einzubinden, um die Verteidigungsfähigkeit des Landes langfristig zu sichern. Diese Initiative kann eine Schlüsselrolle bei der Ausbildung einer neuen Generation von Soldatinnen und Soldaten spielen, die sich freiwillig für den Schutz ihres Landes engagieren. Die Teilnahme stärkt zudem die Verbindung zwischen der Jugend und den nationalen Sicherheitsinteressen.
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