In Polen wurden Angreifer festgenommen, die einen Ukrainer in der Straßenbahn wegen der Sprache geschlagen haben.
Nach Angaben von ТСН: In der polnischen Stadt Poznań kam es zu einem Übergriff auf einen ukrainischen Staatsbürger in der Straßenbahn. Der Mann fuhr mit seiner Begleiterin, als die Aggression ausbrach, nachdem
die Angreifer die ukrainische Sprache hörten.Laut einem Augenzeugen, dem Stadtrat von Poznań, Andrzej Prendke, begannen zwei Männer, den Ukrainer verbal zu provozieren und forderten ihn auf, "unsere Frauen in Ruhe zu lassen".
Infolge des Übergriffs stießen die Angreifer den Mann zu Boden und begannen, ihn mit Füßen zu treten. Die Frau, die versuchte, das Opfer zu verteidigen, erlitt ebenfalls Verletzungen. Andere Passagiere versuchten einzugreifen, doch die Aggressoren begannen, ihnen zu drohen und erklärten,
sie "machen das für sie".
Das betroffene Paar beschloss, die Straßenbahn zu verlassen, während einer der Angreifer Drohungen in russischer Sprache ausstieß. Prendke bot seine Hilfe an und wollte die Polizei verständigen, doch die Opfer lehnten ab.
Dennoch konnte die Polizei die Angreifer ermitteln und festnehmen, die sich als zwei 27-jährige Männer herausstellten. Sie befinden sich derzeit in Gewahrsam, und ihnen wird vorgeworfen, aufgrund von Diskriminierung ein Verbrechen begangen zu haben. Nach polnischem Recht drohen ihnen bis zu fünf Jahren Freiheitsentzug.
Dieser Vorfall unterstreicht die wachsende Besorgnis über die Sicherheit von Ukrainern in Polen, da es bereits vorher Vorfälle von Mobbing gegeben hat, einschließlich eines Vorfalls, bei dem ein Lehrer Kinder aus der Ukraine mobbte und sie anschließend von polnischen Schülern grausam geschlagen wurden. Dies wirft Fragen zum Zustand der interethnischen Beziehungen in der Region und zur Notwendigkeit verstärkter Sicherheitsmaßnahmen für alle Bürger auf.
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