Strom- und Treibstoffausfall auf der Krim: Tschubarow nennt Bedingungen für Gespräche mit Moskau.
Lage auf der besetzten Halbinsel Krim
Nach Angaben von Novyny.live: Die Situation auf der von Russland besetzten Krim spitzt sich zu, während ukrainische Streitkräfte gezielt wichtige russische Infrastruktur zerstören. Laut Refat Tschubarow, dem Vorsitzenden des Medschlis, könnte ein Mangel an Treibstoff und Strom die Voraussetzungen für Verhandlungen mit Moskau schaffen. Derzeit attackieren ukrainische Soldaten russische Anlagen auf der Halbinsel, darunter das Wärmekraftwerk Tawrijska bei Simferopol und das Kraftwerk Balaklawa nahe Sewastopol – beide sind für die Energieversorgung der Krim von strategischer Bedeutung.
Treibstoffversorgungswege
Die Hauptversorgungsrouten für Treibstoff auf der Krim verlaufen über die Straße von Noworossijsk nach Mariupol und über die Krim-Brücke. Tschubarow betont, dass die Halbinsel ohne die Kraftwerke weder Treibstoff noch Strom erhalten würde.
„Wenn diese Wärmekraftwerke zerstört werden, bleibt die Krim ohne Treibstoff und ohne Stromversorgung“ – Refat Tschubarow
Obwohl die russische Bevölkerung auf der Krim bisher keine Panik zeigt, könnte sich dies laut Tschubarow ändern. Er erklärte: „Entweder sie müssen ihre Soldaten evakuieren. Sobald sie mit dem Abzug der Truppen beginnen, bricht bei den Russen Panik aus.“ Tschubarow fügte hinzu, dass die russischen Streitkräfte „auf dringende Hilfe warten“, aber er glaubt, dass „keine Hilfe kommen wird“.
Die Lage auf der Krim bleibt also angespannt, und die weitere Entwicklung hängt von den Aktionen der ukrainischen Armee und der Reaktion der russischen Seite ab. Wichtig sind nicht nur die militärischen Schritte, sondern auch die möglichen humanitären Folgen für die Zivilbevölkerung. Sollte es zu einer Energie- und Treibstoffkrise kommen, könnte die Sicherstellung der Grundversorgung zu einem weiteren Faktor werden, der den Konfliktverlauf beeinflusst.
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