Krimtataren lehnen jede Form der Besatzung ab: Warum der Medschlis unbeirrt bleibt.

Krimtataren lehnen jede Form der Besatzung ab: Warum der Medschlis unbeirrt bleibt
Krimtataren lehnen jede Form der Besatzung ab: Warum der Medschlis unbeirrt bleibt

Die unverrückbare Haltung der Krimtataren

Nach Angaben von Novyny.live: Seit der völkerrechtswidrigen Annexion der Krim durch Russland im Jahr 2014 lehnen die Krimtataren jede politische Lösung ab, die die russische Besatzung auch nur ansatzweise legitimieren würde. Die Position ihres repräsentativen Gremiums, des Medschlis, ist in dieser Frage unverändert geblieben. Ein wichtiger Fürsprecher ist Eskender Barijew, der Vorsitzende des Krimtatarischen Ressourcenzentrums. Er pocht darauf, dass die Krimfrage stets auf der internationalen Agenda stehen muss.

Barijew betont: 'Die Türkei stellt klar: Die Krim ist die Ukraine.'

Diese Unterstützung aus Ankara ist von großer Bedeutung, da die Türkei die Krim seit der Besetzung 2014 weiterhin als ukrainisches Hoheitsgebiet anerkennt. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan setzt sich zudem aktiv für die territoriale Integrität der Ukraine ein. Diese internationale Rückendeckung stärkt die Krimtataren in ihrem Kampf um die Wiederherstellung ihrer Rechte und Freiheiten.

Der anhaltende Widerstand unter Besatzung

Vor diesem Hintergrund bleibt die Haltung der Krimtataren und des Medschlis kompromisslos. Jegliche Modelle, die die russische Kontrolle über die Halbinsel festschreiben würden, werden entschieden abgelehnt. Stattdessen fordern sie weiterhin internationale Aufmerksamkeit für die Lage auf der Krim und kämpfen unter den Bedingungen der anhaltenden Besatzung für die Rechte ihres Volkes.

Die Situation vor Ort bleibt angespannt, während die Krimtataren weiterhin ihre Identität und Rechte verteidigen. Die Unterstützung durch internationale Partner wie die Türkei ist entscheidend, um das Bewusstsein der Weltgemeinschaft für die Vorgänge in der Region wachzuhalten. Der Medschlis versucht als Vertretung der Krimtataren, die Probleme seines Volkes sichtbar zu machen und tritt für die Wiederherstellung der ukrainischen Souveränität ein.


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