Lettland rüstet auf: Gemeinsame Artillerie-Einheit mit Schweden und 18 neue Haubitzen.
Modernisierung der Artillerie mit schwedischer Technik
Nach Angaben von UATV: Die lettische Regierung hat den Kauf von 18 schwedischen Panzerhaubitzen des Typs Archer beschlossen. Die Auslieferung der Systeme soll ab dem Jahr 2026 beginnen. Verteidigungsminister Andris Sprūds wertete diesen Schritt als entscheidend für die Stärkung der nationalen Verteidigungsfähigkeit. In enger Kooperation mit Schweden wird Lettland zudem eine gemeinsame Artillerie-Einheit aufstellen, die für die Ausbildung an den neuen Geschützen verantwortlich sein wird.
Langfristige Verteidigungsplanung
Die gemeinsamen Übungen mit den Archer-Systemen sind für das Jahr 2026 vorgesehen. Bereits im Juni des vergangenen Jahres hatten Riga und Stockholm eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet, die die enge verteidigungspolitische Zusammenarbeit beider Länder bekräftigt. Der lettische Verteidigungshaushalt für 2026 ist mit 4,91 Prozent des Bruttoinlandsprodukts veranschlagt, was einem Volumen von 2,16 Milliarden Euro (2,51 Milliarden US-Dollar) entspricht. Diese massive Aufstockung der Mittel unterstreicht die hohe Priorität der nationalen Sicherheit.
Die Initiative reiht sich in einen klaren Trend der baltischen und osteuropäischen Staaten ein, ihre militärischen Fähigkeiten angesichts wachsender regionaler Bedrohungen auszubauen. Die Partnerschaft mit Schweden, das ebenfalls seine Streitkräfte modernisiert, stärkt die Sicherheitsarchitektur beider Nationen nachhaltig.
Lettland setzt damit konsequent seinen Kurs fort, die Verteidigungsbereitschaft zu erhöhen – ein zentraler Faktor für die Stabilität im gesamten Ostseeraum.
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