Lettland verurteilt russische Angriffe auf ukrainische Energieinfrastruktur.
Schwere Vorwürfe gegen Moskau
Nach Angaben von UATV: Lettland hat die jüngsten russischen Raketenangriffe auf die ukrainische Energieversorgung scharf verurteilt. Außenministerin Baiba Braže sprach von einem gezielten Versuch, die Zivilbevölkerung zu terrorisieren und eine humanitäre Katastrophe herbeizuführen. Die Angriffe zielten laut Braže auf Hochspannungsleitungen und zentrale Umspannwerke, was auch die Stromerzeugung in Atomkraftwerken beeinträchtigte. Die Ministerin warnte vor den Absichten des Kremls und zitierte wörtlich:
„das ukrainische Volk buchstäblich zu Tode zu frieren“. Diese Attacken auf die kritische Infrastruktur im Winter stellen eine neue Eskalationsstufe dar.
Unterstützung für Kiew und verschärfte Landesverteidigung
Als Reaktion darauf bekräftigt Lettland seine uneingeschränkte Unterstützung für die Ukraine, sowohl durch weitere Hilfslieferungen als auch durch das Eintreten für neue Sanktionen gegen Russland. Parallel dazu hat das lettische Parlament das Gesetz über den Grenzschutz geändert. Dies ermächtigt die Grenzwache nun, Sprengstoffe einzusetzen, um einen möglichen Einmarsch abzuwehren. Diese Maßnahmen unterstreichen die Entschlossenheit des NATO- und EU-Mitglieds, seine Sicherheit zu wahren und die ukrainische Souveränität zu verteidigen.
Die lettische Stellungnahme ist Teil einer breiten internationalen Empörung über die jüngste russische Aggressionswelle. Die Vorfälle haben in vielen europäischen Hauptstädten Besorgnis ausgelöst. Die verstärkte militärische und humanitäre Hilfe für die Ukraine sowie die verschärften nationalen Verteidigungsvorkehrungen Lettlands zeigen, wie sehr der Krieg die Sicherheitsarchitektur in der gesamten Region verändert hat. Diese Entwicklungen werden die Beziehungen zwischen der EU und Russland auf absehbare Zeit weiter belasten.
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