Neue Drohungen aus Moskau: Lawrow kündigt weitere Schläge gegen Kiew an – wie realistisch sind sie?.
Einschätzung von Andrij Tkatschuk zur russischen Informations- und Psychokampagne
Nach Angaben von Espreso.tv: Der ukrainische Offizier und Politikwissenschaftler Andrij Tkatschuk hat sich zur jüngsten Informations- und Psychokampagne Russlands gegen die Ukraine geäußert. Seiner Analyse zufolge ist Russland aufgrund begrenzter Ressourcen nicht in der Lage, das Ausmaß seiner Raketenangriffe systematisch zu steigern. Dies schränke die militärischen Möglichkeiten Moskaus erheblich ein.
Die Aussagen von Sergej Lawrow
Vor diesem Hintergrund führte der russische Außenminister Sergej Lawrow am 25. Mai ein Telefonat mit dem US-Senator Marco Rubio. In dem Gespräch drohte Lawrow mit neuen Angriffen auf Ziele in Kiew, die mit den ukrainischen Streitkräften in Verbindung stehen. Zudem forderte er die Evakuierung amerikanischer Diplomaten. Diese Äußerungen zeigen, dass Russland weiterhin eine aggressive Rhetorik verfolgt. Tkatschuk betont jedoch:
„Russland ist nicht in der Lage, großflächige Angriffe auf ukrainisches Territorium zu verstärken.“
Obwohl Russland gewisse Waffensysteme zusammenziehen könne, werde die Intensität der Angriffe laut Tkatschuk auf dem bisherigen Niveau bleiben. Der Politologe ergänzt:
„Sie hätten mit Sicherheit mehrere massive Schläge geführt, bevor sie eine solche Informations- und Psychokampagne starten.“Trotz der Drohungen aus Moskau gehen Militärexperten daher davon aus, dass die Fähigkeiten für groß angelegte Attacken deutlich begrenzt sind.
Angesichts der aktuellen Lage in der Ukraine ist es wichtig zu verstehen, dass die tatsächlichen Möglichkeiten Russlands für umfassende Angriffe fraglich bleiben – ungeachtet der aggressiven Rhetorik. Begrenzte Ressourcen und logistische Probleme könnten ernsthafte Hürden für die Umsetzung der angekündigten Drohungen darstellen. Analysten vermuten, dass Russland Informationskampagnen vor allem als Druckmittel einsetzt, während die militärische Schlagkraft begrenzt bleibt.
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