Tschernobyl-Helfer erhalten ab März 2026 höhere Mindestrenten: Das sind die neuen Beträge.
Neuregelung der Mindestrenten für Tschernobyl-Einsatzkräfte
Nach Angaben von Novyny.live: Ab März 2026 treten in der Ukraine verbesserte Mindestrenten für jene Einsatzkräfte der Tschernobyl-Katastrophe in Kraft, die eine Behinderung erlitten haben. Grundlage dieser Anpassung ist das ukrainische Gesetz Nr. 1584-IX, mit dem das Gesetz über den Status und den sozialen Schutz der von der Nuklearkatastrophe betroffenen Bürger geändert wurde. Dieses Gesetz zielt darauf ab, die finanzielle Unterstützung für die Helfer zu verbessern, die bei der Bewältigung der Katastrophe von 1986 ihr Leben riskierten.
Wie hoch die neuen Garantierenten ausfallen
Die neuen Regelungen knüpfen die Höhe der Rentenzahlungen an das durchschnittliche Gehalt des Vorjahres. Für das Jahr 2025 wurde dieses Durchschnittsgehalt auf 20.653 Hrywen festgelegt. Daraus ergeben sich folgende garantierte Mindestrenten:
- 100 Prozent des Durchschnittsgehalts, also 20.653 Hrywen, für Helfer mit einer Behinderung der Gruppe 1;
- 80 Prozent, also 16.522 Hrywen, für Helfer mit einer Behinderung der Gruppe 2;
- 60 Prozent, also 12.392 Hrywen, für Helfer mit einer Behinderung der Gruppe 3.
Im Jahr 2026 liegt die Grenze für den Betrag, der zehn Existenzminima für nicht erwerbsfähige Bürger übersteigt, bei 25.950 Hrywen. Diese Anpassung soll die finanzielle Situation derjenigen verbessern, die besonders auf staatliche Unterstützung angewiesen sind.
Die Erhöhung der Mindestrenten ist ein bedeutender Schritt zur sozialen Absicherung der Tschernobyl-Helfer. Viele von ihnen leiden bis heute unter schweren gesundheitlichen Folgen und finanziellen Engpässen. Die neuen Zahlungen sollen ihnen ein würdevolleres Leben ermöglichen und unterstreichen die Verpflichtung des Staates gegenüber jenen, die einen entscheidenden Beitrag zur Bewältigung der Folgen der Reaktorkatastrophe geleistet haben.
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