Im Tschernobyl-Schutzgebiet wurde ein seltenes Video aufgenommen: Ein Fuchs vor der Kameralinse.
Nach Angaben von ТСН: Im Tschernobyl-Schutzgebiet wurde wieder ein Fuchs gesehen – ein gewöhnlicher Raubtier, das oft in der Nähe von Straßen vorkommt, Nagetiere jagt und Kameras meidet.
Laut dem Tschernobyl-Strahlungs- und Umweltbiosphärenreservat ist der Fuchs "neugierig, erfinderisch, schlau und unabhängig und der engste Verwandte... des Wolfes und des Hundes, da er zur Familie der Hunde gehört. Der gewöhnliche oder rote Fuchs ist kein seltener Raubtier und daher oft im Tschernobyl-Schutzgebiet zu sehen. Wie alle wilden Tiere mögen Füchse es nicht, fotografiert zu werden, insbesondere im Profil. Daher ist jeder solche Schnappschuss ein kleiner Erfolg für Naturbeobachter."
Der gewöhnliche Fuchs, auch bekannt als roter Fuchs, ist der häufigste Vertreter der Gattung Vulpes. Er hat ein charakteristisches rotes Fell, einen hellen Bauch, schwarze Pfoten und einen buschigen Schwanz. Dieses Tier ist ein Fleischfresser und Allesfresser, dessen Hauptnahrung Nagetiere sind, wenngleich manchmal auch Vögel, Insekten, Früchte und Aas in die Ernährung aufgenommen werden, wobei er sich an die Umgebung anpasst.
Verbreitung und Fortpflanzung
Der Fuchs ist in verschiedenen Landschaften lebendig – von der Tundra und Wüsten bis zu Wäldern, Bergen und Randgebieten großer Städte. Sie paaren sich im Winter, und ein Wurf kann aus vier bis über zehn Fuchswelpen bestehen. In der Natur beträgt die durchschnittliche Lebensdauer etwa drei Jahre, während sie in Gefangenschaft erheblich länger sein kann. Diese Art ist weit verbreitet und lebt in der gesamten Ukraine.
Wir erinnern uns, dass in der Nähe der Tschernobyl-Sperrzone Freiwillige Hunde mit ungewöhnlich blauer Fellfarbe dokumentiert haben. Der Experte bemerkt, dass daran nichts Außergewöhnliches ist.
Die Anwesenheit von Füchsen im Tschernobyl-Schutzgebiet zeugt von der Erholung des Ökosystems nach der Katastrophe im Kernkraftwerk. Dies bestätigt, dass die Tiere weiterhin zurückkehren in Gebiete, wo Menschen nicht mehr leben, und versuchen, sich an die neuen Bedingungen anzupassen. Die Situation mit den Hunden, die eine ungewöhnliche Fellfarbe haben, weckt ebenfalls das Interesse von Forschern und Naturforschern.
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