Litauen fordert EU zu hartem Kurs gegenüber Russland auf – Signal für die Ukraine.
Litauens Linie im Umgang mit Russland
Nach Angaben von UATV: Der litauische Außenminister Kęstutis Budrys hat vor dem Treffen des EU-Rates für Auswärtige Angelegenheiten klargestellt: Gespräche mit Russland dürften nur aus einer Position der Stärke heraus geführt werden. Dabei betonte er die zentrale Rolle der Unterstützung für die Ukraine und verwies auf die eingefrorenen russischen Vermögenswerte. Eine langfristige finanzielle Hilfe für Kiew sei unverzichtbar.
Budrys wies darauf hin, dass sich die russischen Forderungen seit 2021 nicht verändert hätten. Er erklärte wörtlich:
„Wenn wir mit Russland in Kontakt treten wollen, müssen wir dies aus einer Position der Stärke tun, nicht der Schwäche.“ – Kęstutis Budrys
Der Minister rief zu gebündelten Anstrengungen auf und sagte:
„Wir müssen unsere Kräfte sammeln.“ – Kęstutis Budrys
Diese Aussagen unterstreichen die Haltung Litauens in der aktuellen Sicherheitslage und den internationalen Beziehungen der Region.
Geschlossenheit der EU-Staaten für die Ukraine
Die Äußerungen von Kęstutis Budrys machen deutlich, wie entscheidend die Einheit der EU-Mitgliedsländer im Kampf gegen die russische Aggression und für die Ukraine ist. Litauen, einer der engagiertesten Unterstützer Kiews in der Region, drängt weiterhin auf eine klare und entschlossene Politik gegenüber Moskau. Dies könnte die künftigen EU-Entscheidungen in folgenden Bereichen prägen:
- Sanktionen gegen Russland
- Unterstützung für die Ukraine angesichts wachsender internationaler Spannungen
Lesen Sie auch
- Moskau behauptet: Ukraine strebe angeblich nach Atomwaffen – Kreml verschärft Rhetorik
- Krieg in der Ukraine: Experte benennt das zentrale Hindernis für Friedensgespräche
- Ex-CIA-Chef warnt: Alle Seiten müssen mit russischen Überraschungen rechnen
- Putins Ablehnung des Friedens: Selenskyj spricht von schwachem Signal und fordert mehr Druck
- Ukraine erweitert Medienpräsenz: Start der arabischen Version von Ukrinform
- Lukaschenko zittert vor 2020: Warum die Weißrussen den Krieg ablehnen

