Lukaschenko verrät, wer Putin zum Rückzug aus Kiew gedrängt hat.
Aussagen von Alexander Lukaschenko
Nach Angaben von Espreso.tv: In einem Interview mit dem Sender 'Al-Arabiya' äußerte sich Alexander Lukaschenko zu Wladimir Putins Entscheidung, die russischen Truppen im Frühjahr 2022 aus der Region um Kiew abzuziehen. Der belarussische Machthaber behauptet, dieser Schritt sei unter dem Druck internationaler Akteure erfolgt. Er erklärte zudem, dass alle Versuche, einen Waffenstillstand auszuhandeln, gescheitert seien, während der Krieg nun bereits im fünften Jahr andauere. Besonders bemerkenswert ist, dass Lukaschenko damit erstmals öffentlich eine direkte Einflussnahme von außen auf Putins militärische Entscheidungen einräumt.
Lukaschenko vertrat die Ansicht, dass zu Beginn der Kampfhandlungen 'nicht nur ich, sondern die ganze Welt davon ausging, dass der Krieg mit einem schnellen russischen Sieg enden würde'. Allerdings hätten, so seine Worte,
'bestimmte Politiker und Kräfte Putin gebeten, anzuhalten, die Truppen von Kiew abzuziehen und ein Friedensabkommen zu schließen'(Alexander Lukaschenko). Er ist überzeugt: Hätten die russischen Streitkräfte damals ihren Vormarsch fortgesetzt, 'dann wären dort weder Selenskyj noch sonst jemand übrig geblieben'.
Einfluss der internationalen Politik
Lukaschenko fügte hinzu, dass diese Politiker ihn getäuscht hätten:
'Schon wieder, wahrscheinlich – ich weiß es – haben diese Kräfte uns getäuscht'(Alexander Lukaschenko). Am Ende des Interviews entschuldigte sich Lukaschenko bei Wolodymyr Selenskyj für seine zuvor harsche Wortwahl. Diese Geste unterstreicht die komplizierten Beziehungen zwischen den Führern der Länder vor dem Hintergrund des anhaltenden Konflikts.
Lukaschenkos Äußerungen verdeutlichen seine Bemühungen, die Wahrnehmung der internationalen Politik und der Lage in der Ukraine zu beeinflussen. Sie spiegeln auch die Spannungen zwischen Russland und den westlichen Staaten wider, die nach seiner Darstellung Putins Entscheidung maßgeblich mitbestimmt haben. Diese Situation bleibt im Fokus der Weltgemeinschaft, da der Krieg in der Ukraine weitreichende Folgen für die globale Sicherheit und Stabilität in der Region hat.
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