Larysa Nizoy: Lwiw hat den Status einer ukrainischsprachigen Stadt verloren.

Larysa Nizoy: Lwiw hat den Status einer ukrainischsprachigen Stadt verloren
Larysa Nizoy: Lwiw hat den Status einer ukrainischsprachigen Stadt verloren

Nach Angaben von ТСН: Die bekannte ukrainische Autorin Larysa Nizoy hat die Sprachsituation in Lwiw scharf kommentiert und festgestellt, dass die Stadt "bereits den Status einer ukrainischsprachigen" verloren hat.

„Nun, Lwiw, entschuldigen Sie, Lwiw hat leider bereits den Status einer ukrainischsprachigen Stadt verloren. Sie sind bereits keine ukrainischsprachige Stadt mehr, entschuldigen Sie. Luck ist ukrainischsprachig, Ternopil ist ukrainischsprachig, noch, naja, so lala. Luck erscheint mir jetzt nicht meine, nun, das meist ukrainischsprachige von allen. Aber Lwiw schon nicht mehr, schon alles. Lwiw, wie Kiew“, sagte Nizoy.

Ihrer Meinung nach hat die russische Sprache Vorteile im öffentlichen Raum von Lwiw, insbesondere unter Jugendlichen.

„Überall, wo man hinkommt, klingt überall die Moskal-Sprache. In die Schule kommt man, Kinder sprechen in den Pausen auf Moskalsprache miteinander. Lwiw hat bereits seine Ukrainischsprachigkeit verschlafen“, bemerkte Larysa Nizoy.

Interessanterweise gab es kürzlich einen aufsehenerregenden Vorfall in der finnischen Stadt Espoo, wo ein 11-jähriges Mädchen ukrainischer Herkunft gezwungen wurde, das Lied „Kalinka“ im Musikunterricht zu singen.

Außerdem wurde in Australien der Test für Schüler wegen „historischer Verwirrung“ abgesagt.

Die Aussage von Larysa Nizoy löste lebhafte Diskussionen aus. Sie ist besorgt über die Sprachsituation in Lwiw, die sich ihrer Meinung nach schrittweise verändert. Solche Kommentare unterstreichen die Bedeutung der Unterstützung der ukrainischen Sprache im kulturellen und öffentlichen Leben, da die Stadt ein Beispiel für andere ukrainische Regionen sein sollte. Jeder Fall, der mit Sprachtraditionen zu tun hat, ist wichtig, da er Teil unserer Identität ist.


Lesen Sie auch

Werbung