IAEA erzielt Waffenruhe nahe Atomkraftwerk Saporischschja: Steht die Reparatur der Stromleitung bevor?.
Waffenruhe für Reparaturen am AKW Saporischschja
Nach Angaben von UATV: Am 5. Juni 2023 trat in der Umgebung des Kernkraftwerks Saporischschja (Saporischschja-Atomkraftwerk, SAKW) eine örtlich begrenzte Waffenruhe in Kraft. Diese wurde zwischen der Ukraine und Russland unter Vermittlung der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) vereinbart. Es handelt sich um die sechste derartige Feuerpause, die Arbeiten an einer Hochspannungsleitung ermöglichen soll.
Die 750-kV-Freileitung „Dnipro“ ist seit über zwei Monaten außer Betrieb, was die Stromversorgung des AKW erheblich beeinträchtigt hat. Bislang war die Anlage für ihre Energieversorgung auf eine einzige 330-kV-Leitung angewiesen. Erst am 3. Juni 2023 kam es am SAWK durch Beschuss erneut zu Stromausfällen – dem 17. Vorfall seit Beginn der russischen Invasion.
Dringende Reparaturarbeiten
Ein IAEA-Sprecher erklärte:
„Unter Aufsicht von IAEA-Experten werden in den kommenden Tagen technische Fachkräfte beider Seiten mit der Reparatur der durch Kampfhandlungen beschädigten 750-kV-Leitung ‚Dnipro‘ beginnen, nachdem umfangreiche Entminungsarbeiten auf dem Gelände durchgeführt wurden.“Dies unterstreicht die Dringlichkeit der Maßnahmen zur Sicherung einer stabilen Stromversorgung des Kraftwerks.
Die örtliche Waffenruhe ist entscheidend, um die unterbrochene Energieversorgung wiederherzustellen. Stabile Stromzufuhr ist nicht nur für den Betrieb der Anlage selbst essenziell, sondern auch für die Sicherheit der gesamten Region. Wiederholte Stromausfälle könnten gravierende Folgen für die Energieinfrastruktur und die Bevölkerung haben, die auf eine verlässliche Elektrizitätsversorgung angewiesen ist.
Die Unterstützung durch die IAEA bei den Reparaturarbeiten zeigt, wie groß die internationale Besorgnis um die Sicherheit des AKW Saporischschja inmitten des Konflikts ist. Zudem wird deutlich, dass eine sichere Nutzung der Anlage ohne regelmäßige Wartung nicht gewährleistet werden kann.
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